Mein Spotzal – Probenähen

Juhuuuu, ich war bei einem total schönen Probenähen dabei. Diesmal durfte ich das allererste Schnittmuster von Fuchsn Dahoam testen. Nein, ich habe mich bei dem Namen nicht verschrieben. Die süße Hanna kommt von mir aus gesehen komplett aus der anderen Ecke von Deutschland und könnte kaum weiter von mir entfernt sein. Sie wohnt in Bayern. Ja genau, die von allen verlächelten Südstaaten, die oft genug Anlass für Witze sind. Aber sind wir mal ehrlich: wir sind doch nur Neidisch auf die vielen Feiertage, die die Bayern haben. Hamburg ist immerhin eins der Bundesländer mit den wenigsten davon in Deutschland.

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Einhörner sind immer… Pandas?

Aber ja!, warum denn nicht?

Ich habe es Euch ja gestern auf Instagram schon versprochen, hier kommen noch mehr Bilder von dem unglaublich tollen Pandihorn.

In der Probeplottgruppe von der süßen Einhornkitty hat Katiela direkt gefragt, ob wir auch an ihrem nächsten Projekt mitmachen möchten. Natürlich möchte ich!, was für eine Frage. Vor allem nachdem ich das erste Vorschaubild von dem Pandihorn gesehen habe war es um mich geschehen. Ideen hatte ich auch schon, diesmal wollte ich für meine kleinen Neffen etwas machen. Für die Strampelhosen habe ich Sweat von Alles für Selbermacher verwendet. Das Jersey-Schrägband habe ich dort ebenfalls gekauft. Die Druckknöpfe sind KamSnaps von Snaply.

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Cherry Lady

Haltet Euch fest! Hier kommt noch etwas aus meiner Burda-Sammlung. Der Schnitt ist aus einem der Nähjournale, leider weiß ich aber nicht mehr, welches es genau war. Das Schnittmuster gibt es mit Glück aber auch noch bei Burda zu kaufen.

Den Stoff für das Oberteil habe ich irgendwann einmal als Reststück gekauft. Ist es nicht ziemlich passend, die Kirschen mit diesem Schnitt zu vereinen? SONY DSC

Außerdem hat der Schnitt noch etwas, was ich liebe: Eine Schleife! Leider muss ich jetzt aufhören zu schreiben. Ich muss versuchen im Dezember irgendwoher frische Kirschen zu bekommen. Beim Nähen hatte ich schon das ständige Verlangen nach Kirschen, jedesmal wenn ich das Oberteil sehe kommt dieses Verlangen zurück.

Ich bin dann also mal einkaufen. Irgendwo…

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Tulpen im Winter

Meine allerliebste Anna von Anniway Schnittmuster hat wieder einmal zum Probenähen gerufen. Und wieder einmal konnte ich nicht nein sagen und habe mich um einen Platz in ihrem Team beworben.

Da bei mir dieses mal noch zwei Wochen Urlaub mitten in der Probenähphase waren, konnte ich mich leider nicht ganz so aktiv an den ganzen Passformchecks beteiligen und war auch eher spät dran mit nähen. Das tut mir auch immer noch unglaublich leid, auch wenn der Urlaub schon fast genau einen Monat beendet ist. Somit habe ich es also nur geschafft, ein Oberteil zu nähen und die Anleitung sehr gründlich durchzulesen und bunt bei den Fehlern anzumalen und mit Anmerkungen zu versehen. Ein bisschen am kreativen Prozess war ich also auch beteiligt.

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Jetzt aber zu dem wunderschönen Oberteil. Ich hatte von meinem Einkauf in Solingen noch eine Viscose-Polyester-Mischung (jedenfalls denke ich das) hier liegen. Durch den schönen Fall des Stoffes ist dieser Ideal für das Oberteil mit der Wasserfallfalte. Je schöner der Fall des Stoffes ist, um so schöner fällt entsprechend auch die Falte.

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Das Oberteil selber braucht zwar relativ viel Stoff für das Vorderteil, es ist aber dafür auch in Rekordzeit genäht. Ich habe es an einem Abend geschafft. Abgesehen von der ärmellosen Variante gibt es noch die Wahl zwischen kurzen Ärmeln und längeren Ärmeln. Außerdem kann man das Oberteil und die Ärmeln wahlweise auch mit Bündchen oder (wie bei mir) ohne Bündchen nähen. Abgesehen von weich fallender Webware, Chiffon oder Crepe eignet sich auch Jersey noch hervorragend für das Oberteil. Dass es zusätzlich auch noch unglaublich angenehm zu tragen ist brauche ich gar nicht erst erwähnen. Bis jetzt habe ich noch keinen Schnitt von Anniway erlebt, der dies nicht gewesen wäre.

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Jetzt habe ich Euch sicherlich genug Appetit auf die Tulip gemacht und ihr wollt wissen wo ihr sie her bekommt, richtig? Natürlich auf der Seite von Anniway Schnittmuster oder bei Makerist. Und soll ich Euch noch etwas verraten? Schnell sein lohnt sich! Noch bis zum 23. Dezember ist jeder Schnitt bei Ihr zum Sonderpreis erhältlich.

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Und noch ein ganz großes Dankeschön geht an Verwünscht Fotografie für die tollen Fotos. Seitdem weiß ich, wie man es schafft eine Rolltreppe lange genug anzuhalten um Fotos zu machen. Und wo bei dieser speziellen Treppe der Kontakt ist, der das Fehlerprogramm auslöst damit man ohne Probleme durch die Lichtschranke turnen kann. Vermutlich werde ich dieses Wissen nie wieder brauchen, aber schaden wird es wohl auch nicht. Und die fünf Grad Außentemperatur sieht man den Bildern auch nicht an.

Ich bin im Snaply-Magazin

Ist das nicht toll? Also ich nicht im Ganzen, dafür aber zwei genähte Teile von mir. Snaply hat  Ende November auf Instagram gefragt, wer denn schon etwas mit den neuen Motiv-Druckknöpfen gemacht hat. Ich war gerade in einem Probenähen und dufte die Bilder von den süßen Wickeljacken von MamaMika näht von vorher hochladen und zeigen. Und danach habe ich gewartet… bis zum 6. November. Das Magazin erscheint immer am ersten Dienstag im Monat, diesen Monat ist es mit Nikolaus zusammengefallen.

Schon in der Mail für das Snaply -Magazin waren meine beiden Glückswickel zu sehn.

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Folgt man dem Link, dann hat Snaply sogar meinen ganzen Instagram-Post eingefügt.

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Ist das nicht absolut toll? Die Motivdruckknöpfe sind auch einfach nur großartig. Sie lassen sich schön einfach in den Stoff bringen und halten sehr gut auch in Jersey. Ich werde sie sicher auch häufiger verwenden.

Damit ihr das Snaply-Magazin auch lesen könnt, klickt einfach hier um zum Snaply-Magazin zu kommen. Es sind auch sehr tolle gratis-Nähanleitungen und natürlich auch unglaublich lesenswerte Artikel im Magazin, neben meinen beiden Jäckchen.

Die Jäckchen werde ich Euch in einem eigenen Beitrag noch einmal zeigen. Auch von denen bin ich absolut begeistert.

Alle Bilder in dem Beitrag (inklusive dem Vorschaubild) sind von Snaply aus dem Neweletter per Mail bzw. auf deren Internetseite.

Schönen Nikolaus!

Die ersten sechs Tage vom Dezember sind vorbei und ich habe Euch heute morgen auf Instagram schon eine kleine Überraschung versprochen. Hier kommt sie! Es ist ein kleines Tutorial, wie man ein weihnachtliches Windlicht macht.

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Ihr braucht dafür:

  • Lampenfolie (Stärke je nachdem wie ihr es schön findet)
  • Vinylfolie
  • Plotterdatei von AliceT (gibt es bei Dawanda oder Makerist zu kaufen)
  • KamSnaps und Zange
  • Lochzange
  • Lineal
  • Schere (ich hatte meinen Bastel-Rollschneider)
  • Plotterzubehör wie die Entgitternadel und ein Rakel
  • Übertragungsfolie

So und wie wird es gemacht?

Zuerst guckt Ihr, wie groß die Lampe werden soll. Ich habe mich dafür entschieden, an einer der schmalen Seiten einen Streifen von etwa 20 cm Höhe abzuschneiden. Entsprechend passt Ihr die Häuser aus der Plotterdatei in Eurem Programm an. Wenn Ihr Eure Folie nicht so gut kennt, macht einen Testschnitt. Und dann kann das Schneiden auch schon los gehen. Der Plotter arbeitet ja schließlich alleine vor sich hin.

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Während der Plotter schneidet, könnt Ihr die Lampenfolie auf die passende Größe zuschneiden. Außerdem könnt Ihr in der Zeit auch die Löcher für die KamSnaps in die Folie stanzen. Ich habe an jeder Kante drei Snaps angebracht. Dafür habe ich an der oberen und unteren Kante im Abstand von je 1 cm in jede Richtung Markierungen gemacht. Den letzten Snap habe ich mittig zwischen die beiden gesetzt. Um die zweite Seite zu Markieren habe ich einfach die Folie übereinander gebogen und die Markierungen übertragen. Da die Folie leicht transparent ist, geht das ja auch ohne Probleme.

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Jetzt werden mit der kleinsten Lochpfeife der Lochzange die Löcher für die Snaps gestanzt. Da es eine Folie ist, ist es hier nicht so ratsam, mit der Ahle zu arbeiten. Die Snaps würden dann nicht so schön glatt in der Folie sitzen.

Wenn Euer Plotter ähnlich schnell gearbeitet hat, wie meiner, dann ist er jetzt auch fertig mit Schneiden. Schneidet das Motiv grob aus der Folie aus und entgittert die Häuser. Wenn Ihr damit fertig seit, nehmt Ihr ein Stück von der Transferfolie und übertragt damit die Vinylfolie auf die Lampenfolie. Schön festrakeln, die Folie abziehen und dann das Windlicht mit den Snaps schließen.

Jetzt könnt Ihr ein Teelicht oder (wie ich es gemacht habe) künstliche Lichter hinstellen, das schöne neue Windlicht darüber stellen und Euch daran freuen.

Ich wünsche Euch weiter eine wunderschöne Vorweihnachtszeit.

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Andere Länder – Andere Stoffläden

Ja ich weiß, der Spruch geht anders. Allerdings sind die Sitten in den Stoffläden in Tunesien durchaus nicht anders. Auch dort heißt es: Bewundern, Anfassen, Kombinieren, Abschneiden lassen, bezahlen und mit nach Hause nehmen um etwas schönes daraus zu machen.

Ich war Mitte November für zwei Wochen in Tunesien, gemeinsam mit meiner Mama. Für mich sehr komfortabel daran war das Mama sich in Tunesien schon etwas auskennt, da sie schon mehr als einmal im Land war. Außerdem traut sie sich, dort Auto zu fahren. Etwas, was ich schon abgelehnt habe zu tun, als wir noch nicht mal aus Tunis (dort sind wir gelandet) heraus waren. Die Tunesier schaffen es ohne Probleme, aus einer zweispurigen Straße eine Dreispurige zu machen. Außerdem wuseln Fußgänger ohne Angst durch den fahrenden Verkehr, die Mofafahrer fahren wie sie wollen und ich – saß nur als Beifahrer im Auto und hatte schon Schweißausbrüche. Ehrlich… ich bin kein Mensch, der im Auto mitbremst oder ohne Grund „halt an!“ schreit, aber in Tunesien hatte ich schon ein großes Problem entspannt zu bleiben.

Ähnlich verhält sich der Verkehr übrigens in Sousse, wo wir eine Straße mit einigen Stoffgeschäften gefunden haben. Wir hatten für einige Tage einen Mietwagen und sind dort hin gefahren um uns die Medina anzusehen. Der Fischmarkt in der Halle ist wunderschön, auch wenn er etwas …fischig riecht. Was dort allerdings an Fischen liegt, offen auf Eis und für jeden ohne Probleme zu begutachten ist schon erstaunlich. An der Decke hängen (wirklich sehr dekorativ) getrocknete Seesterne und Fischernetze. Allerdings war es den Tag dort auch sehr voll. Wir waren also nicht sehr lange in dieser Halle. Von dort sind wir in den inneren Bereich der Altstadt gegangen. Und als hätte Mama einen sechsten Sinn gehabt meinte Sie ich solle einfach mal in eine ganz beliebige Straße links herein gehen. Der vierte Laden hatte direkt einige Stoffrollen vor der Tür stehen. Wobei Tür auch etwas übertrieben ist. Es war eher ein Rolltor, die gesamte Front des Ladens war offen.

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Wie Ihr seht, gab es dort schon eine ganz hübsche Auswahl an Stoffen. Sowohl für Mode als auch für Dekozwecke. Ich habe einige begrabbelt und fand sie gar nicht schlecht. Leider war aber für mich kein Stoff dabei der gerne gekauft werden wollte. Also haben wir den Laden wieder verlassen.

…um gleich gegenüber den nächsten Laden zu finden. Dieser hatte hauptsächlich Borten und Verzierungen. In allen möglichen Farben, Mustern, Glitzerausprägungen. Ich hätte dort am liebsten alles gekauft. Zu schade, dass ich nur einen Koffer mit maximal 23 Kilo wieder nach Hause nehmen durfte!

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Ist das nicht der absolute Wahnsinn? Der Laden hatte so viel Auswahl, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte und deshalb gar nichts gekauft habe. Wenn ich das nächste Mal nach Tunesien in Urlaub fahre, dann nehme ich nur leichtes Gepäck mit und viele Ideen und kaufe den halben Laden leer. Mindestens.

Vor dem Laden gab es noch ein paar Rollen mit Futterstoffen und…

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…eine kleine, in Verpackungsmaterial eingekuschelte Katze. Damit ist bewiesen: Katzen und Stoffe gehören in jedem Land einfach zusammen. Und wenn ich mir gerade meine Madame Mim ansehe: Sie liegen auch absolut gleich wenn Sie sich in Stoffe kuscheln.

Es gab in dieser Straße noch zwei oder drei weitere Läden, diese waren von Außen erkennbar allerdings sehr unaufgeräumt und auch nicht gut sortiert, deshalb sind wir dort nicht hinein gegangen. Kurz vor Ende der Straße gab es dann allerdings noch einen großen Laden, der sowohl Stoffe als auch Borten und andere Verzierungen hatte.

Hier habe ich mich wirklich durch das Stoffangebot gefühlt und war von der Seide angenehm überrascht. Trotz allem hatten sie keine Stoffe, die gerne nach Deutschland gekommen wären. Vermutlich haben sie den Wetterbericht gesehen und entschieden, dass es in Deutschland zu kalt ist. So ein Stoff hat ja auch Gefühle.

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In diesem Laden habe ich allerdings in den Bortenwänden (zwei Bilder weiter oben auf der rechten Ladenseite) ein paar wunderschöne Borten gefunden. Es ist mir schwer gefallen, mich zu entscheiden, so schöne waren auch dort dabei. Am Ende habe ich mich für zwei Borten entschieden und jeweils einen Meter von jeder gekauft. Und das zu einem Preis, der für Deutschland unvorstellbar wäre. Ich habe für beide zusammen 36 Tunesische Dinar bezahlt. Umgerechnet sind das etwa 14 Euro.

Was ich aus den Borten genau mache, weiß ich noch nicht. Vermutlich werden es aber Schmuckgürtel zu Kleidern. Dafür bietet sich die Farbe und die Art der Borte geradezu an.

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Dirndl up my life . Das Ende

Nachdem das Kleid fertig war, ging es mit weiterem Wahnsinn an die Schürze. Ich habe vor Jahren einmal einen Rock gesmokt. Und mich daran erinnert. Das Ergenbnis war einfach wunderschön und ich wollte einen smokteil auch an meiner Schürze haben.

img-20131010-wa0006Also habe ich mir meinen Stoff geschnappt, mit einer Schablone ein Raster aufgezeichnet und – schon wieder – Fäden gezogen. An den markierten Punkten habe ich die einzelnen Falten mit zwei oder drei Stichen fixiert. Im Gegensatz zur Rüsche habe ich hier aber nicht nach jedem Stich den Faden verknotet und abgeschnitten sondern diesen auf der linken Stoffseite innerhalb der Falten laufen lassen.

Die gezogenen Fäden durften nach Fertigstellung des gesmokten Teils auch wieder aus dem Stoff rausgezogen werden.

Um den Bund anzunähen, habe ich die Falten an der oberen Kante geordnet und in Form gelegt. Ich weiß nicht warum, aber davon habe ich gar keine Fotos gemacht. Vermutlich, weil ich so im Rausch war und die Fertigstellung schon greifbar vor mir hatte. An dem Bund ist das Bindeband mit einer Falte angesetzt. Damit die Schleife auch vorne gebunden werden kann, ist es entsprechend lang.

img-20131011-wa0004Anschließend habe ich den Saum unsichtbar per Hand angenäht und eine kurze Dirndlbluse aus Stickereibatist genäht. Der Schnitt für die Bluse war im Schnittmuster des Dirndls enthalten.

 

Ja und dann… Dann war ich fertig! Da die Weihnachtsfeier gleich am nächsten Tag war, habe ich es leider nicht mehr geschafft, schöne Fotos vom fertigen Dirndl zu machen. Und da ich inzwischen abgenommen habe und mir das Kleid zu groß ist, werde ich das vermutlich auch nicht mehr schaffen. Ich hoffe, Ihr seht es mir nach. Immerhin gibt es ja eins – auch wenn das ähnlich fertig aussieht, wie ich nach dem Nähen des Kleides…

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Baumwolle trifft Seide

…und wird zur Bluse.

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich zu einem Baumwolldruck vom Stoffmarkt einen farblich passenden Seidensatin im Stoffregal liegen hatte, haben mich beide Stoffe gemeinsam überredet. Sie wollten eine Bluse werden. Ein Wunsch, den ich nur sehr gerne umgesetzt habe. Ich habe also beide Stoffe neben meine Burda-Sammlung gelegt und darauf gewartet, dass sie mir auch noch verraten, welche Bluse genau sie werden wollen. Leider waren sie dabei aber nicht sehr kooperativ. Also habe ich dann doch selber die Schnitte durchgesehen und mich dann für eins entschieden.

Der Schnitt hat wunderschöne kleine Details, wie die Schleifchen an den Puffärmeln und das Bindeband in der Taille. Ein Schnitt also, der schön zu dieser Stoffkombination passt.

Natürlich könnte ich die Bluse jetzt in schönsten Worten beschreiben oder aber ich zeige sie Euch. Und ich weiß, dass ihr gerne Bilder guckt. Also kommen jetzt ein paar davon.

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Dirndl up my life . Teil vier

Auf an die Rüsche!

Was braucht das Fräulein dafür? Erstmal ein paar Meter Satinband. Dann noch ein paar mehr Meter Satinband in einer anderen Farbe. Bei mir passend zum Kleid in rot und grün. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich auch direkt die Schnürhaken passend zum Kleid anfertigen. So eine Schnürung vorne am Oberteil ist doch auch etwas schönes.

img-20130923-wa0005Also los. Ich habe erst einmal beide Bänder aufeinander gelegt und mittig zusammengenäht. Und direkt danach habe ich festgestellt, dass die Rüsche in eine ähnliche Arbeit ausarten könnte, wie der Rock. Aber gut. Irgendwas ist ja bekanntlich immer. Also habe ich mir eine gute DVD aus dem Regal gesucht, mein Stecknadeln, Handmaß und das Band genommen und mich aufs Sofa verzogen. Um Falten zu legen. Viele Falten um genau zu sein. Damit es eine schöne „dirndltypische“ Borte wird, habe ich Kellerfalten in das Band gelegt. Vorher habe ich ausprobiert, wie tief die Falten sein müssen. Mit einem verstellbaren Handmaß geht das Abmessen dann auch einfach, da dann nur noch an der Markierung angelegt werden muss und umgefaltet wird. Also wirklich etwas, für vor dem Fernseher, da man auch nicht zu genau hinsehen muß.img-20131005-wa0003

Ich weiß jetzt nicht mehr, wie viele Meter Band ich verarbeitet habe um die Falten am Ende um den Ausschnitt laufen zu lassen. Ich weiß aber noch, was ich weiter mit dem Faltenband gemacht habe. Ich habe es erneut unter die Nähmaschine gelegt, um die Falten noch einmal längs festzunähen. Anschließend habe ich es per Hand um den Ausschnitt genäht und die Falten aufgestellt. Jede der Falten habe ich mit zwei oder drei kleinen Stichen per Hand fixiert.

Da ich auch das nicht an einem Abend geschafft habe, habe ich auch mehr als nur einen Film dabei gesehen. Zur Entspannung habe ich anschließend noch die Miederhaken mit passenden Straßsteinen versehen und an das Oberteil genäht. Um die Haken wird dann ein Band der Rüsche gelegt und unten mit einer Schleife geschlossen.

Und was soll ich sagen: Damit war das Kleid selber fertig. Ich habe es erst einmal ein wenig erstaunt angesehen und es für irgendwie komisch befunden. Aber kein Wunder: Die Schürze fehlte ja noch.

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