Happy Halloween!

Ich hoffe, Ihr seit schon bereit, für die vielen kleinen Geister, Zombies und Vampire, die heute Nacht an Euren Türen klingeln und sich nur mit Süßigkeiten besänftigen lassen.

Wenn ja: Ihr habt vielleicht Glück und werde die Nacht überleben. Ohne Eier an den Fenstern und Rasierschaum im Briefkasten.
Wenn nicht: Viel Glück. Ihr werdet es brauchen!

Für alle, die sich aber davon nicht abschrecken lassen noch noch etwas Brainfood brauchen kommt hier etwas aus der Küche. Das Fräulein kann nicht nur nähen und plotten, das Fräulein kann auch backen.

Zunächst braucht ihr dafür: ein frisches junges Gehirn. Oh… das ist gerade schwer zu beschaffen? Na gut, ich gebe mich geschlagen. Dann backen wir uns halt eins.

Zutaten für eine 16 cm Springform:

  • 2 Eier
  • 100 gr Zucker
  • 100 ml Öl
  • 100 ml Apfelsaft
  • 150 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 250 gr Frischkäse
  • 200 gr weiße Schokolade
  • 70 gr Butter
  • 1 EL Vanilleextrakt oder eine halbe Vanilleschote
  • Erdbeermarmelade ohne Kerne (z. B. Schwartau Samt)

Wie es geht:

Die Eier mit dem Zucker etwa 10 Minuten (mit der Küchenmaschine geht es auch schneller) schaumig rühen, so dass die Masse schön weiß ist. Dann langsam das Öl und den Saft dazu geben und alles gut vermischen.
Zum Schluss das mit dem Backpulver vermischte Mehl und die Lebensmittelfarbe dazu geben. Nur so viel Farbe nehmen, dass es schön rot ist und nach dem Backen noch blutig aussieht.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen, je nach Ofen braucht es auch länger) bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen dann ohne die Form und ohne das Backpapier komplett auskühlen lassen.

Wenn der Kuchen kalt ist, diesen in eine „gehirnige“ Form schneiden (so ein Gehirn ist oval und vorne etwas schmaler als hinten. Außerdem ist es eher eine Kuppel als eine Halbkugel) und einmal waagerecht teilen.

Die Schokolade schmelzen lassen. Ich mache dies in der Mikrowelle, dabei dann alle 20 Sekunden gut durchrühren bis die Schokolade geschmolzen ist, nicht zu lange, sonst verbrennt sie. Das Ganze dann ein wenig abkühlen lassen, dass sie zwar noch Flüssig aber nicht mehr zu warm ist. Wenn Ihr einen Klecks von der Schokolade auf Eure Lippe gebt, und ihr keinen Wärmeunterschied zwischen Schokolade und Lippe merkt, ist es richtig.

Frischkäse, Schokolade, Butter, Vanilleextrakt oder das Mark der Vanilleschote in eine Rührschüssel geben und gut vermischen. Die Masse wird schön fluffig weiß.

Einen Teil der Frischkäsemasse zum Füllen verwenden und die Torte damit zusammenbauen: auf den unteren Boden etwas Füllung, dann den oberen Boden darauf und zum Schluss mit dem, was Ihr vorher abgeschnitten habt die Form vom Gehirn perfektionieren. Damit es von außen glatter ist, streicht ihr die Torte von außen noch dünn mit der Frischkäsemasse ein.
Jetzt die Torte für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, die Frischkäsemasse dazu. Für die Weiterverarbeitung ist es wichtig, dass sie nicht mehr so weich ist.

Nach der halben Stunde alles wieder aus dem Kühlschrank holen, die Frischkäsemasse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen (wenn Ihr keinen Spritzbeutel habt oder die Lochtülle fehlt: Nehmt einen Gefrierbeutel und schneidet da unten eine kleine Ecke ab. Nicht zu groß, das Loch sollte am Ende einen maximalen Durchmesser von etwa 7 mm haben) und anfangen die Gehirnwindungen aufzuspritzen.
Dabei einfach die Windungen etwas schnörkelig machen, nicht zu gleichmäßig. Denkt bitte auch daran, dass das Gehirn in zwei Hälften unterteilt ist, es wirkt etwas realistischer wenn Ihr die Torte ebenfalls beim Dekorieren in die Hälften teilt.
Wenn die Frischkäsecreme zu weich ist, stellt die Creme zusammen mit der Torte einfach nochmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Wenn Ihr es geschafft habt und fertig seit mit der Deko stellt die Torte erneut eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Es ist wichtig, dass sie schön kalt ist, wenn Ihr das „Blut“ aufbringt.

Für das Blut nehmt ihr drei bis vier Esslöffel auf dem Marmeladenglas und gebt es in eine mikowellengeeignete Tasse. Die Marmelade dann ein paar Sekunden schmelzen lassen. Das geht wirklich schnell, daher am besten daneben stehen bleiben und nach ein paar Sekunden nachsehen, wie flüssig es schon ist. Die flüssige Marmelade wird mit einem Silikonpinsel oder einem Löffel schön splatterig über die T0rte verteilt. Wenn Ihr einen Pinsel nehmt, bitte nicht über die Torte „malen“ sondern auch einfach die Marmelade vom Pinsel auf die Torte sprenkeln und fließen lassen. Wenn ihr malt, dann verwischt es die Frischkäsecreme und das wollen wir nicht.

So… das war es dann auch schon. Die Torte ist fertig und bereit auf das Halloweenbuffett zu kommen. Für die Deko habe ich Holzbesteck aus einem Euroladen verwendet. Der Schriftzug und die Fledermäuse sind geplottet und aus der „Trick or Treat“-Datei von PiexSu und bei Ihr im Shop erhältlich.

Jetzt können die Geister kommen! Ich wünsche Euch eine schaurig-schöne Geisternacht.

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Happy Halloween!

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