Frederiiiiiike!

(Werbung)

Geht’s nur mir so oder haben auch noch andere jetzt gerade das Werbelied einer bekannten Fertignudelsorte im Ohr? Lust auf Spaghetti mit Tomatensoße bekomme ich davon gerade allerdings schon ein bisschen. Dabei finde ich diese Soße mit den Fertiggewürzen nicht einmal gut. Sie ist OK wenn man keine Lust hat „richtig“ zu kochen, aber unbedingt Nudeln mit Tomatensoße haben will. Ansonsten gibt es aber besseres. Selbst gekochte Soße zum Beispiel. Oder zu Freunden zum Essen gehen, die gut kochen können. Oder eine der vielen anderen Möglichkeiten die es da gibt.

Weg von den Nudelsoßen gibt es aber tatsächlich auch fertige Sachen, die richtig gut sind. Fertigschnittmuster zum Beisipiel. Auch wenn ich es leidlich kann, ich habe nicht immer Spaß daran meine eigenen Schnitte von Grund auf zu konstruieren. Ja, die, die jetzt sagen dass es gar nicht so schwer ist haben absolut Recht. Es ist halt nur… fummelig. Und man muss nachdenken, worauf man eigentlich hinaus will. Oft genug bin ich wirklich zu gerne bereit mir das zu ersparen. Und dann bin ich glücklich, wenn es ein Schnittmuster gibt, was genau zu mir und meinem Stil, den Stoffen die ich habe und überhaupt zu allem passt. Und ja: genau so eins habe ich gefunden.

Nicht nur das: ich durfte es auch Probenähen. Lissi von Konfettipatterns hat vor etwa drei Wochen zu einem Probenähen aufgerufen für Ihren neuen Schnitt. Ihr ahnt es schon: dieser heißt Frederike.

Frederike ist ein schönes und sehr wandelbares Ganzjahreskleid. Ausgelegt ist der Schnitt auf dehnbare Stoffe, also Jersey wie zum Beispiel Single-Jersey, Modal oder Viscosejersey. Ob der Schnitt auch mit Sommersweat funktioniert hat bisher übrigens noch keine getestet. Hier kommt es sicher auf die Dehnbarkeit des Stoffes an.
Der Schnitt kommt mit zwei verschiedenen Ausschnitten, höher und tiefer. Dazu gibt es insgesamt sechs Ärmelvarianten und noch drei Rockvarianten in zwei Formen. Auch hier ist das Kleid natürlich Variabel. Man könnte es also auch als Maxikleid nähen. Das haben im Probenähen einige gemacht und die Kleider wurden wunderschön.

Ich selber habe drei Kleider genäht. Ihr seht also hier nur das erste der Kleider.
Was hab ich mir aus dem Frederike-Baukasten ausgesucht für das Kleid? Zunächst das Oberteil mit dem tieferen Ausschnitt. Als ich das Kleid vor zwei Wochen genäht habe war es noch so unglaublich warm, dass ich über nicht mehr Stoff als nötig nachdenken wollte. Da ich beim Stoff direkt die Flügelärmel vor mir gesehen habe, habe ich diese auch genommen. Ich habe sie allerdings doppelt genommen. Im Schnitt sind sie nur einlagig vorgesehen. Damit man die unbedruckte Seite nicht sieht, hab ich die Ärmel einfach an der geraden Saumkante im Bruch zugeschnitten und entsprechend nicht gesäumt. Dann habe ich mir noch den geraden Rock in der längeren Variante ausgesucht. Hier habe ich die Kellerfalten gelegt. Es gibt noch die Option, den Rock an der oberen Kante einzukräuseln. Geduld – das hab ich bei einem anderen Kleid gemacht.
Verwendet habe ich übrigens einen einfachen gestreiften Jersey den ich beim Möbeldiscounter in der Nähe gekauft habe. Mir fehlte in der Startwoche des Probenähens mein Auto, also bin ich todesmutig mit dem Fahrrad dort hin gefahren und habe zwei verschiedene Stoffe aus dem sehr dürftigen Sortiment gekauft. Ich werde in diesem Laden zwar weiterhin mein Duschregal neu kaufen wenn es in (hoffentlich erst) fünf Jahren wieder umfällt und sich nicht mehr festklemmen lässt, mehr aber auch nicht.

Was fehlt noch? Natürlich die Links, wie ihr an das wunderbare Schnittmuster kommt! Wer auf Makerist unterwegs ist kann es dort kaufen, wer es gern internationaler mag bekommt es auch auf Etsy. Ich kaufe übrigens auch beiden Plattformen ein. Schnittmuster aufgrund der langen Verfügbarkeit bevorzuge ich aber bei Makerist zu kaufen.

Die wirklich großartigen Bilder von mir und meinen Kleidern hat übrigens Stefan Weeber gemacht. Er schafft es, selbst mich Normalfrau wie ein Model aussehen zu lassen und ist einfach nur ein großartiger Fotograf.

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