KategorieModern

Frederiiiiiike!

(Werbung)

Geht’s nur mir so oder haben auch noch andere jetzt gerade das Werbelied einer bekannten Fertignudelsorte im Ohr? Lust auf Spaghetti mit Tomatensoße bekomme ich davon gerade allerdings schon ein bisschen. Dabei finde ich diese Soße mit den Fertiggewürzen nicht einmal gut. Sie ist OK wenn man keine Lust hat „richtig“ zu kochen, aber unbedingt Nudeln mit Tomatensoße haben will. Ansonsten gibt es aber besseres. Selbst gekochte Soße zum Beispiel. Oder zu Freunden zum Essen gehen, die gut kochen können. Oder eine der vielen anderen Möglichkeiten die es da gibt.

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Meine erste Hose

…na gut. Nicht ganz die Erste, aber die Erste, die auch passt und mir gefällt. Die Liebe Anna von Anniway Schnittmuster hat zu einem kleinen Probenähen aufgerufen und sich wieder einen großartigen Trupp von Probenäherinnen zusammengestellt. Anna hat eine wirklich schöne und auch gut zu kombinierende Hose designed, die durch eine entsprechende Stoffauswahl zu jedem Anlass passt. Egal, ob Freizeit, Business, elegant Essen gehen oder das nächste Date.

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Cherry Lady

Haltet Euch fest! Hier kommt noch etwas aus meiner Burda-Sammlung. Der Schnitt ist aus einem der Nähjournale, leider weiß ich aber nicht mehr, welches es genau war. Das Schnittmuster gibt es mit Glück aber auch noch bei Burda zu kaufen.

Den Stoff für das Oberteil habe ich irgendwann einmal als Reststück gekauft. Ist es nicht ziemlich passend, die Kirschen mit diesem Schnitt zu vereinen? SONY DSC

Außerdem hat der Schnitt noch etwas, was ich liebe: Eine Schleife! Leider muss ich jetzt aufhören zu schreiben. Ich muss versuchen im Dezember irgendwoher frische Kirschen zu bekommen. Beim Nähen hatte ich schon das ständige Verlangen nach Kirschen, jedesmal wenn ich das Oberteil sehe kommt dieses Verlangen zurück.

Ich bin dann also mal einkaufen. Irgendwo…

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Tulpen im Winter

Meine allerliebste Anna von Anniway Schnittmuster hat wieder einmal zum Probenähen gerufen. Und wieder einmal konnte ich nicht nein sagen und habe mich um einen Platz in ihrem Team beworben.

Da bei mir dieses mal noch zwei Wochen Urlaub mitten in der Probenähphase waren, konnte ich mich leider nicht ganz so aktiv an den ganzen Passformchecks beteiligen und war auch eher spät dran mit nähen. Das tut mir auch immer noch unglaublich leid, auch wenn der Urlaub schon fast genau einen Monat beendet ist. Somit habe ich es also nur geschafft, ein Oberteil zu nähen und die Anleitung sehr gründlich durchzulesen und bunt bei den Fehlern anzumalen und mit Anmerkungen zu versehen. Ein bisschen am kreativen Prozess war ich also auch beteiligt.

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Jetzt aber zu dem wunderschönen Oberteil. Ich hatte von meinem Einkauf in Solingen noch eine Viscose-Polyester-Mischung (jedenfalls denke ich das) hier liegen. Durch den schönen Fall des Stoffes ist dieser Ideal für das Oberteil mit der Wasserfallfalte. Je schöner der Fall des Stoffes ist, um so schöner fällt entsprechend auch die Falte.

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Das Oberteil selber braucht zwar relativ viel Stoff für das Vorderteil, es ist aber dafür auch in Rekordzeit genäht. Ich habe es an einem Abend geschafft. Abgesehen von der ärmellosen Variante gibt es noch die Wahl zwischen kurzen Ärmeln und längeren Ärmeln. Außerdem kann man das Oberteil und die Ärmeln wahlweise auch mit Bündchen oder (wie bei mir) ohne Bündchen nähen. Abgesehen von weich fallender Webware, Chiffon oder Crepe eignet sich auch Jersey noch hervorragend für das Oberteil. Dass es zusätzlich auch noch unglaublich angenehm zu tragen ist brauche ich gar nicht erst erwähnen. Bis jetzt habe ich noch keinen Schnitt von Anniway erlebt, der dies nicht gewesen wäre.

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Jetzt habe ich Euch sicherlich genug Appetit auf die Tulip gemacht und ihr wollt wissen wo ihr sie her bekommt, richtig? Natürlich auf der Seite von Anniway Schnittmuster oder bei Makerist. Und soll ich Euch noch etwas verraten? Schnell sein lohnt sich! Noch bis zum 23. Dezember ist jeder Schnitt bei Ihr zum Sonderpreis erhältlich.

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Und noch ein ganz großes Dankeschön geht an Verwünscht Fotografie für die tollen Fotos. Seitdem weiß ich, wie man es schafft eine Rolltreppe lange genug anzuhalten um Fotos zu machen. Und wo bei dieser speziellen Treppe der Kontakt ist, der das Fehlerprogramm auslöst damit man ohne Probleme durch die Lichtschranke turnen kann. Vermutlich werde ich dieses Wissen nie wieder brauchen, aber schaden wird es wohl auch nicht. Und die fünf Grad Außentemperatur sieht man den Bildern auch nicht an.

Baumwolle trifft Seide

…und wird zur Bluse.

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich zu einem Baumwolldruck vom Stoffmarkt einen farblich passenden Seidensatin im Stoffregal liegen hatte, haben mich beide Stoffe gemeinsam überredet. Sie wollten eine Bluse werden. Ein Wunsch, den ich nur sehr gerne umgesetzt habe. Ich habe also beide Stoffe neben meine Burda-Sammlung gelegt und darauf gewartet, dass sie mir auch noch verraten, welche Bluse genau sie werden wollen. Leider waren sie dabei aber nicht sehr kooperativ. Also habe ich dann doch selber die Schnitte durchgesehen und mich dann für eins entschieden.

Der Schnitt hat wunderschöne kleine Details, wie die Schleifchen an den Puffärmeln und das Bindeband in der Taille. Ein Schnitt also, der schön zu dieser Stoffkombination passt.

Natürlich könnte ich die Bluse jetzt in schönsten Worten beschreiben oder aber ich zeige sie Euch. Und ich weiß, dass ihr gerne Bilder guckt. Also kommen jetzt ein paar davon.

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Pünktchen

Was macht Frau wenn sie mal wieder Blusen braucht? Richtig – sie guckt, was noch an Stoffen im Schrank liegen, durchsucht ihre Burda-Sammlung und fängt an munter drauf los zu nähen.

Natürlich reicht es nicht, nur eine einzige Bluse zu nähen (oder auch nur zu haben, aber das ist ein anderes Thema) also wird daraus gleich eine Serienproduktion, bei der am Ende fünf neue Blusen in den Kleiderschrank einziehen.

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Damit ich Euch nicht überfordere, gibt es für jede neue Bluse einen eigenen Beitrag, ich beginne mit Pünktchen. Woher die Bluse ihren Namen bekommen hat, ist für jeden sicher auf den ersten Blick zu erkennen. Sie hat *tadaaa* Pünkchen. Rot auf weissem Grund. Eigentlich ziemlich niedlich hat der Stoff mindestens fünf Jahre bei mir im Schrank gut ablagern dürfen. Geplant war es übrigens, daraus eine Bluse im 50er-Jahre-Stil zu nähen mit Bubikragen und was dazu gehört. Aber es kommt ja häufig anders als geplant. Ganz besonders bei gut abgelagerten Stoffen.

Verwendet habe ich einen Schnitt aus einem älteren Burda-Modemagazin. Das hatte ich eine Zeit lang im Abo und daher einige Ausgaben davon hier liegen. Manchmal von Vorteil wie ich finde. Neben dem Batist (Baumwolle-Polyester-Mischung) habe ich ein bisschen Vlieseline verwendet und überziehbare Knöpfe von Prym. Leider ist nach dem zweiten Waschen direkt einer der Knöpfe wieder aufgegangen. WSONY DSCenn irgendwer bessere Knopfrohlinge empfehlen kann: nur zu, ich wechsel die Marke was das angeht nur zu gerne! Einmal habe ich sie schon im Büro getragen und sie hat sich als ein wenig bauchfrei herausgestellt. Ich werde also unbedingt noch einen roten hoch geschnittenen Bleistiftrock dazu nähen müssen glaube ich. Unbedingt.

 

Tasche „Svea“

Ganz ehrlich, es kommt nicht häufig vor, das ich mich in eine Tasche schockverliebe.
Und noch seltener passiert es, das ich mich in eine Tasche schockverliebe, die ich auch noch selber nähen muss. Und dann auch noch unbedingt das Schnittmuster dafür kaufen will.

Bei dieser Tasche ist aber genau das alles passiert. Ich bin jetzt schon einige Wochen um den Schnitt herumgeschlichen seit ich die Tasche das erste Mal gesehen habe. Und immer wieder habe ich gedacht, ich werde es garantiert nicht kaufen. Nie. Gar nicht. Weil ich die Tasche nicht brauche. Und dann… ist mir immer mehr eingefallen, was ich mit dieser Tasche anstellen könnte.

  • Übernachtungstasche für eine Nacht
  • Sporttasche, bei der auch die Yogamatte ohne Probleme dran passt
  • Strandtasche
  • Einkaufen ohne Auto
  • Picknick im Park
  • …und noch viel viel mehr!

Also habe ich am Ende doch gegen mich selber verloren und den Schnitt über Makerist gekauft. Der Schnitt ist vom Kreativlabor Berlin. Einem mir bis dahin völlig unbekannten Label. Aber einem mit sehr hübschen Schnittmuster. Es könnte also passieren, das ich früher oder später doch nochmal etwas nach einem Schnitt vom Kreativlabor nähe. Die Handtasche Svea zum Beispiel…

Meine Tasche ist wie im Schnittmuster vorgesehen aus zwei verschiedenen Oberstoffen genäht. Den gestreiften Dekostoff und das hellblaue Kunstleder habe ich (genauso wie das Gurtband und die Vierkantringe auf der Rückseite) bei Alles für Selbermacher gekauft. Der Shop wird auch in der Anleitung erwähnt, die Stoffe der Mustertasche sind zum Teil auch dort gekauft. Den weißen Canvas, den ich für das Futter verwendet habe hatte ich hier noch liegen, den Endlos-Reißverschluss auch. Also konnte das Nähen quasi sofort losgehen.

Die Tasche lässt sich schnell nähen und ich denke auch Anfänger kommen gut damit zurecht. Ein wirkliches Highlight ist die aufgesetzte Außentasche und sehr praktisch ist die optionale Innentasche, die ebenfalls mit einem Reißverschluss geschlossen wird. Auf die Weise passt einfach unglaublich viel in die Tasche. Außerdem hat sie auf der Rückseite verstellbare Bänder, so das auch ohne Probleme eine Yogamatte, Picknickdecke, Strandlaken… mitgenommen werden kann ohne Platz in der Tasche zu verbrauchen. Sie ist wirklich eine richtige Allzwecktasche. Und als solche habe ich sie auch bei dem schönen Wetter die letzten Tage in einen Park entführt und ein paar schöne Fotos gemacht (während mein halber Hausstand in der Tasche war – sieht man ihr gar nicht an finde ich).

Dirndl up my life – Making of

Ohjeeeeee! Da kommt nicht nur eine Weihnachtsfeier auf mich zu, die Feier findet auch noch im Hofbräuhaus Hamburg statt. Und weil es ja ein Hofbräuhaus ist und das eigentlich in Bayern steht wo die Dirndl Dirndl tragen und die Burschen Lederhosen wurde im Team entschieden das ganze passend gekleidet zu geniessen.

Die Feier ist zwar inzwischen schon einige Zeit her, das Kleid wartet aber drauf gezeigt zu werden. Also: Genießt das WIP, so wie ich das nähen genossen habe 🙂

Gesagt – getan, ich bin also kurz durch verschiedene Geschäfte gelaufen um zu gucken, was es in Hamburg in Dirndln zu finden gibt. Es gab ein paar, das vorweg. Nur leider, die Kleider waren entweder nicht meine Preisklasse oder mein Geschmack. Wesentlich häufiger war es übrigens ein Problem meines Geschmacks als des Preises.
Bevor ich eine zweite Runde Dirndlshopping betreiben konnte kam allerdings der Stoffmarkt Holland nach Hamburg. Und ich fand ein Schnittmuster bei Burdastyle.de. Da ich vor dem Stoffmarkt keine Möglichkeit hatte das Schnittmuster schon einmal zu kaufen habe ich die Angaben zur Stoffmenge ausgedruckt und mit auf den Markt genommen.
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Nach etwa einer Stunde Stoffe ansehen, durch die Massen drängeln, nochmal Geld holen und zusammenreissen nicht zu viel zu kaufen hatte ich dann die ersten Stoffe für das Kleid.
Eine grün-rot gepunktete Baumwolle für das Kleid, ein cremefarbener bestickter Taft für die Schürze und einen Meter kleinkarierte Baumwolle, deren Bedeutung ich noch erklären werde. Zusätzlich noch das Satinband für die Dekoration am Kleid.

Und los ging es! Erst einmal die Stoffe in die Waschmaschine stecken. Schliesslich will ich das Kleid hinterher auch waschen können ohne Angst zu haben das es einläuft.
In der Zeit habe ich das Schnittmuster (Burda #7057) auf dünnes Papier abgepaust. Ich zerschneide meine Fertigschnitte nicht. Abpausen macht zwar etwas mehr Arbeit, dafür habe ich den Schnitt aber hinterher noch in allen enthaltenen Grössen für mich. Ich mag das lieber.

Kaum war der Stoff trocken habe ich ihn gebügelt und zugeschnitten. Wenn ich ehrlich bin konnte ich es kaum erwarten mit dem Kleid anzufangen. Dirndl finde ich unglaublich weiblich und ich hätte schon lange gerne eins gehabt. Allerdings ohne Möglichkeit es zu tragen wollte ich auch keins kaufen.

Auf den Bildern ist das Oberteil im Zuschnitt zu sehen. Die Nahtzugaben habe ich mit einem Doppelkopierrädchen angezeichnet, so sind sie gleichmässig ohne viel Arbeit. Zusätzlich zu dem Stoff habe ich noch aus einer steifen Klebeeinlage die Verstärkung für das Oberteil zugeschnitten und das Futter.
Die Einlage habe ich direkt auf die Oberstoffteile gebügelt und auf die Einlage die Nahtlinien und Passzeichen übertragen. Am Futter habe ich die Linien und Zeichen direkt auf den Stoff übertragen.

Danach musste ich aber leider erst einmal schlafen gehen. Und deshalb… später mehr davon.
Bleibt mir treu.

Probenähen „tascheli“

Manchmal sind kleine Sachen auch sehr schön zu nähen.

So hat es mir der Probenähaufruf für das Ebook „tascheli“ von BuntNahtiges angetan.
Es handelt sich wirklich nur um ein kleines Täschchen in das aber erstaunlich viel hereinpasst. Kosmetiktäschchen, Kleinkramtäschchen, Kinderkramtäschchen, für Taschentücher oder Pflaster, als Handyhülle oder, oder, oder…

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In meinem Fall ist es übrigens meine 3-D-Brillen-Tasche geworden. Als es fertig war habe ich festgestellt, dass beide 3-D-Brillen (ich bin Brillenträger, das macht die normalen Brillen im Kino nicht so angenehm… also habe ich noch einen Clip-On für meine Brille) und die Kinokarte ohne Probleme hineinpassen. Jetzt wohnt mein tascheli (es ist das geblümt-grüne) also für mehr oder weniger spontane Kinobesuche in meiner Handtasche.

Da beim Probenähen das Schnittmuster nochmal geändert wurde und ich daher noch einmal ein tascheli zu nähen hatte, habe ich überlegt gleich drei zu nähen und die neuen zu verschenken. Sie sind gerade bei meiner Schwester eingezogen und leisten hoffentlich bald ihren Kindern in irgendeiner Art Gesellschaft. Ihre gerade erst geborenen Jungs können damit zwar noch nichts anfangen, meine Nichte mit ihren eindreiviertel Jahren allerdings schon. Ich bin gespannt, was sie da alles reinstecken wird.

Das Ebook gibt es unter anderem bei Dawanda zu kaufen.Wie ich gesehen habe, gibt es da auch ein paar schicke und schon fertige taschelis zu kaufen. Das Ebook kommt nämlich mit der Erlaubnis, Einzelstücke und Kleinserien bis zehn Teile zu verkaufen.

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Ich denke, bei mir wird es auch nicht das letzte tascheli bleiben. Die Kleinen eigenen sich nämlich auch hervorragend als Geschenk oder Mitbringsel.

Auf dem Bild links sieht man noch, wie meine Brillen dekorativ fürs Foto hineingesteckt sind. Tatsächlich passen alle ohne Probleme komplett hinein.

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