KategorieKleid

Frederiiiiiike!

(Werbung)

Geht’s nur mir so oder haben auch noch andere jetzt gerade das Werbelied einer bekannten Fertignudelsorte im Ohr? Lust auf Spaghetti mit Tomatensoße bekomme ich davon gerade allerdings schon ein bisschen. Dabei finde ich diese Soße mit den Fertiggewürzen nicht einmal gut. Sie ist OK wenn man keine Lust hat „richtig“ zu kochen, aber unbedingt Nudeln mit Tomatensoße haben will. Ansonsten gibt es aber besseres. Selbst gekochte Soße zum Beispiel. Oder zu Freunden zum Essen gehen, die gut kochen können. Oder eine der vielen anderen Möglichkeiten die es da gibt.

Weiterlesen„Frederiiiiiike!“

Dirndl up my life – Making of

Ohjeeeeee! Da kommt nicht nur eine Weihnachtsfeier auf mich zu, die Feier findet auch noch im Hofbräuhaus Hamburg statt. Und weil es ja ein Hofbräuhaus ist und das eigentlich in Bayern steht wo die Dirndl Dirndl tragen und die Burschen Lederhosen wurde im Team entschieden das ganze passend gekleidet zu geniessen.

Die Feier ist zwar inzwischen schon einige Zeit her, das Kleid wartet aber drauf gezeigt zu werden. Also: Genießt das WIP, so wie ich das nähen genossen habe 🙂

Gesagt – getan, ich bin also kurz durch verschiedene Geschäfte gelaufen um zu gucken, was es in Hamburg in Dirndln zu finden gibt. Es gab ein paar, das vorweg. Nur leider, die Kleider waren entweder nicht meine Preisklasse oder mein Geschmack. Wesentlich häufiger war es übrigens ein Problem meines Geschmacks als des Preises.
Bevor ich eine zweite Runde Dirndlshopping betreiben konnte kam allerdings der Stoffmarkt Holland nach Hamburg. Und ich fand ein Schnittmuster bei Burdastyle.de. Da ich vor dem Stoffmarkt keine Möglichkeit hatte das Schnittmuster schon einmal zu kaufen habe ich die Angaben zur Stoffmenge ausgedruckt und mit auf den Markt genommen.
IMG-20130921-WA0007

Nach etwa einer Stunde Stoffe ansehen, durch die Massen drängeln, nochmal Geld holen und zusammenreissen nicht zu viel zu kaufen hatte ich dann die ersten Stoffe für das Kleid.
Eine grün-rot gepunktete Baumwolle für das Kleid, ein cremefarbener bestickter Taft für die Schürze und einen Meter kleinkarierte Baumwolle, deren Bedeutung ich noch erklären werde. Zusätzlich noch das Satinband für die Dekoration am Kleid.

Und los ging es! Erst einmal die Stoffe in die Waschmaschine stecken. Schliesslich will ich das Kleid hinterher auch waschen können ohne Angst zu haben das es einläuft.
In der Zeit habe ich das Schnittmuster (Burda #7057) auf dünnes Papier abgepaust. Ich zerschneide meine Fertigschnitte nicht. Abpausen macht zwar etwas mehr Arbeit, dafür habe ich den Schnitt aber hinterher noch in allen enthaltenen Grössen für mich. Ich mag das lieber.

Kaum war der Stoff trocken habe ich ihn gebügelt und zugeschnitten. Wenn ich ehrlich bin konnte ich es kaum erwarten mit dem Kleid anzufangen. Dirndl finde ich unglaublich weiblich und ich hätte schon lange gerne eins gehabt. Allerdings ohne Möglichkeit es zu tragen wollte ich auch keins kaufen.

Auf den Bildern ist das Oberteil im Zuschnitt zu sehen. Die Nahtzugaben habe ich mit einem Doppelkopierrädchen angezeichnet, so sind sie gleichmässig ohne viel Arbeit. Zusätzlich zu dem Stoff habe ich noch aus einer steifen Klebeeinlage die Verstärkung für das Oberteil zugeschnitten und das Futter.
Die Einlage habe ich direkt auf die Oberstoffteile gebügelt und auf die Einlage die Nahtlinien und Passzeichen übertragen. Am Futter habe ich die Linien und Zeichen direkt auf den Stoff übertragen.

Danach musste ich aber leider erst einmal schlafen gehen. Und deshalb… später mehr davon.
Bleibt mir treu.