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Andere Länder – Andere Stoffläden

Ja ich weiß, der Spruch geht anders. Allerdings sind die Sitten in den Stoffläden in Tunesien durchaus nicht anders. Auch dort heißt es: Bewundern, Anfassen, Kombinieren, Abschneiden lassen, bezahlen und mit nach Hause nehmen um etwas schönes daraus zu machen.

Ich war Mitte November für zwei Wochen in Tunesien, gemeinsam mit meiner Mama. Für mich sehr komfortabel daran war das Mama sich in Tunesien schon etwas auskennt, da sie schon mehr als einmal im Land war. Außerdem traut sie sich, dort Auto zu fahren. Etwas, was ich schon abgelehnt habe zu tun, als wir noch nicht mal aus Tunis (dort sind wir gelandet) heraus waren. Die Tunesier schaffen es ohne Probleme, aus einer zweispurigen Straße eine Dreispurige zu machen. Außerdem wuseln Fußgänger ohne Angst durch den fahrenden Verkehr, die Mofafahrer fahren wie sie wollen und ich – saß nur als Beifahrer im Auto und hatte schon Schweißausbrüche. Ehrlich… ich bin kein Mensch, der im Auto mitbremst oder ohne Grund „halt an!“ schreit, aber in Tunesien hatte ich schon ein großes Problem entspannt zu bleiben.

Ähnlich verhält sich der Verkehr übrigens in Sousse, wo wir eine Straße mit einigen Stoffgeschäften gefunden haben. Wir hatten für einige Tage einen Mietwagen und sind dort hin gefahren um uns die Medina anzusehen. Der Fischmarkt in der Halle ist wunderschön, auch wenn er etwas …fischig riecht. Was dort allerdings an Fischen liegt, offen auf Eis und für jeden ohne Probleme zu begutachten ist schon erstaunlich. An der Decke hängen (wirklich sehr dekorativ) getrocknete Seesterne und Fischernetze. Allerdings war es den Tag dort auch sehr voll. Wir waren also nicht sehr lange in dieser Halle. Von dort sind wir in den inneren Bereich der Altstadt gegangen. Und als hätte Mama einen sechsten Sinn gehabt meinte Sie ich solle einfach mal in eine ganz beliebige Straße links herein gehen. Der vierte Laden hatte direkt einige Stoffrollen vor der Tür stehen. Wobei Tür auch etwas übertrieben ist. Es war eher ein Rolltor, die gesamte Front des Ladens war offen.

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Wie Ihr seht, gab es dort schon eine ganz hübsche Auswahl an Stoffen. Sowohl für Mode als auch für Dekozwecke. Ich habe einige begrabbelt und fand sie gar nicht schlecht. Leider war aber für mich kein Stoff dabei der gerne gekauft werden wollte. Also haben wir den Laden wieder verlassen.

…um gleich gegenüber den nächsten Laden zu finden. Dieser hatte hauptsächlich Borten und Verzierungen. In allen möglichen Farben, Mustern, Glitzerausprägungen. Ich hätte dort am liebsten alles gekauft. Zu schade, dass ich nur einen Koffer mit maximal 23 Kilo wieder nach Hause nehmen durfte!

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Ist das nicht der absolute Wahnsinn? Der Laden hatte so viel Auswahl, dass ich mich gar nicht entscheiden konnte und deshalb gar nichts gekauft habe. Wenn ich das nächste Mal nach Tunesien in Urlaub fahre, dann nehme ich nur leichtes Gepäck mit und viele Ideen und kaufe den halben Laden leer. Mindestens.

Vor dem Laden gab es noch ein paar Rollen mit Futterstoffen und…

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…eine kleine, in Verpackungsmaterial eingekuschelte Katze. Damit ist bewiesen: Katzen und Stoffe gehören in jedem Land einfach zusammen. Und wenn ich mir gerade meine Madame Mim ansehe: Sie liegen auch absolut gleich wenn Sie sich in Stoffe kuscheln.

Es gab in dieser Straße noch zwei oder drei weitere Läden, diese waren von Außen erkennbar allerdings sehr unaufgeräumt und auch nicht gut sortiert, deshalb sind wir dort nicht hinein gegangen. Kurz vor Ende der Straße gab es dann allerdings noch einen großen Laden, der sowohl Stoffe als auch Borten und andere Verzierungen hatte.

Hier habe ich mich wirklich durch das Stoffangebot gefühlt und war von der Seide angenehm überrascht. Trotz allem hatten sie keine Stoffe, die gerne nach Deutschland gekommen wären. Vermutlich haben sie den Wetterbericht gesehen und entschieden, dass es in Deutschland zu kalt ist. So ein Stoff hat ja auch Gefühle.

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In diesem Laden habe ich allerdings in den Bortenwänden (zwei Bilder weiter oben auf der rechten Ladenseite) ein paar wunderschöne Borten gefunden. Es ist mir schwer gefallen, mich zu entscheiden, so schöne waren auch dort dabei. Am Ende habe ich mich für zwei Borten entschieden und jeweils einen Meter von jeder gekauft. Und das zu einem Preis, der für Deutschland unvorstellbar wäre. Ich habe für beide zusammen 36 Tunesische Dinar bezahlt. Umgerechnet sind das etwa 14 Euro.

Was ich aus den Borten genau mache, weiß ich noch nicht. Vermutlich werden es aber Schmuckgürtel zu Kleidern. Dafür bietet sich die Farbe und die Art der Borte geradezu an.

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Dirndl up my life . Teil vier

Auf an die Rüsche!

Was braucht das Fräulein dafür? Erstmal ein paar Meter Satinband. Dann noch ein paar mehr Meter Satinband in einer anderen Farbe. Bei mir passend zum Kleid in rot und grün. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich auch direkt die Schnürhaken passend zum Kleid anfertigen. So eine Schnürung vorne am Oberteil ist doch auch etwas schönes.

img-20130923-wa0005Also los. Ich habe erst einmal beide Bänder aufeinander gelegt und mittig zusammengenäht. Und direkt danach habe ich festgestellt, dass die Rüsche in eine ähnliche Arbeit ausarten könnte, wie der Rock. Aber gut. Irgendwas ist ja bekanntlich immer. Also habe ich mir eine gute DVD aus dem Regal gesucht, mein Stecknadeln, Handmaß und das Band genommen und mich aufs Sofa verzogen. Um Falten zu legen. Viele Falten um genau zu sein. Damit es eine schöne „dirndltypische“ Borte wird, habe ich Kellerfalten in das Band gelegt. Vorher habe ich ausprobiert, wie tief die Falten sein müssen. Mit einem verstellbaren Handmaß geht das Abmessen dann auch einfach, da dann nur noch an der Markierung angelegt werden muss und umgefaltet wird. Also wirklich etwas, für vor dem Fernseher, da man auch nicht zu genau hinsehen muß.img-20131005-wa0003

Ich weiß jetzt nicht mehr, wie viele Meter Band ich verarbeitet habe um die Falten am Ende um den Ausschnitt laufen zu lassen. Ich weiß aber noch, was ich weiter mit dem Faltenband gemacht habe. Ich habe es erneut unter die Nähmaschine gelegt, um die Falten noch einmal längs festzunähen. Anschließend habe ich es per Hand um den Ausschnitt genäht und die Falten aufgestellt. Jede der Falten habe ich mit zwei oder drei kleinen Stichen per Hand fixiert.

Da ich auch das nicht an einem Abend geschafft habe, habe ich auch mehr als nur einen Film dabei gesehen. Zur Entspannung habe ich anschließend noch die Miederhaken mit passenden Straßsteinen versehen und an das Oberteil genäht. Um die Haken wird dann ein Band der Rüsche gelegt und unten mit einer Schleife geschlossen.

Und was soll ich sagen: Damit war das Kleid selber fertig. Ich habe es erst einmal ein wenig erstaunt angesehen und es für irgendwie komisch befunden. Aber kein Wunder: Die Schürze fehlte ja noch.

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Da war ja noch was…

…ich habe Euch noch gar nicht meine Schätze vom Stoffmarkt in Hamburg und von Alles für Selbermacher gezeigt. Dabei hatte ich es Euch doch versprochen. Und auch, wenn das Einkaufen schon ein bisschen her ist, will ich mein Versprechen doch auch halten.

Meine Freundin und ich haben ja das „Trauerbewältigungs-Stoffeshoppen“, was in Solingen begonnen hat in Hamburg fortgesetzt. Zuerst waren wir am Samstag bei Alles für Selbermacher im Lager in Bergedorf. Und meiner Freundin ging es glaube ich, wie einem Kind im Süßwarenladen. Ach, ich kann sie da auch nur zu gut verstehen. Mir geht es jedes mal so, wenn ich dort hin fahre. Wir haben für sie Stoff gekauft für einen Turnbeutelrucksack. Ich liebe diese Teile ja inzwischen heiß und innig und habe meine normale Handtasche schon durch einen solchen ersetzt. Inzwischen habe ich auch ein paar mehr von den Rucksäcken, so dass ich auch mal passend zur aktuellen Kleidung wechseln kann. Daran, dass ich mehr als nur einen habe, ist unter anderem auch dieser Besuch bei Alles für Selbermacher schuld. Ich habe ein paar festere Stoffe gekauft, die ich verwenden wollte. Es waren zwei gemusterte und zwei Unifarbene Canvas. Zusätzlich gab es noch einen dickeren roten Jersey, aus dem ich noch einen Rock nähen möchte. Und natürlich die passenden Bänder für die Rucksäcke. Ist es nicht immer zauberhaft, wie schön Alles für Selbermacher die Stoffe zusammenlegt und mit Schleifchen versieht? Ich liebe auch immer die schönen Karten. Zu dieser, die ich diesmal bekommen habe, gab es sogar einen passenden Stoffbeutel.SONY DSC

Nach so viel Shoppen war der Abend einfach nur noch ruhig und wir haben die Stoffe gestreichelt und Rucksäcke genäht. Immerhin wollten wir für den Stoffmarkt am Sonntag ja auch fit sein.

Der Stoffmarkt war wie man ihn so kennt. Viele Stoffe, viele Menschen, viele Ideen. Kurz gesagt: Schon ziemlich gefährlich fürs Konto. Ich habe aber auch gut auf das Konto geachtet und nicht ganz so viel gekauft.

Nur anderthalb Meter Alpenfleece mit Pandadruck, passendes Bündchen, ein paar Bänder, einen kleinen Rollschneider (der große ist manchmal einfach zu „grob“ für kleine Rundungen), eine große Klinge für den Rollschneider, den ich schon habe und… eine PINKE Schneidmatte. Ist die nicht toll? Sie ist 60 x 45 cm groß. In manchen Projekten ist mir meine große grüne Matte einfach zu groß und ich habe schon länger überlegt, eine kleinere zu kaufen.

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Ein paar von den gekauften Sachen habe ich schon vernäht. Ein paar werden aktuell vernäht und ein paar warten noch darauf vernäht zu werden. Ich werde Euch Bilder zeigen, wenn ich fertig bin.

Happy Halloween!

Ich hoffe, Ihr seit schon bereit, für die vielen kleinen Geister, Zombies und Vampire, die heute Nacht an Euren Türen klingeln und sich nur mit Süßigkeiten besänftigen lassen.

Wenn ja: Ihr habt vielleicht Glück und werde die Nacht überleben. Ohne Eier an den Fenstern und Rasierschaum im Briefkasten.
Wenn nicht: Viel Glück. Ihr werdet es brauchen!

Für alle, die sich aber davon nicht abschrecken lassen noch noch etwas Brainfood brauchen kommt hier etwas aus der Küche. Das Fräulein kann nicht nur nähen und plotten, das Fräulein kann auch backen.

Zunächst braucht ihr dafür: ein frisches junges Gehirn. Oh… das ist gerade schwer zu beschaffen? Na gut, ich gebe mich geschlagen. Dann backen wir uns halt eins.

Zutaten für eine 16 cm Springform:

  • 2 Eier
  • 100 gr Zucker
  • 100 ml Öl
  • 100 ml Apfelsaft
  • 150 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 250 gr Frischkäse
  • 200 gr weiße Schokolade
  • 70 gr Butter
  • 1 EL Vanilleextrakt oder eine halbe Vanilleschote
  • Erdbeermarmelade ohne Kerne (z. B. Schwartau Samt)

Wie es geht:

Die Eier mit dem Zucker etwa 10 Minuten (mit der Küchenmaschine geht es auch schneller) schaumig rühen, so dass die Masse schön weiß ist. Dann langsam das Öl und den Saft dazu geben und alles gut vermischen.
Zum Schluss das mit dem Backpulver vermischte Mehl und die Lebensmittelfarbe dazu geben. Nur so viel Farbe nehmen, dass es schön rot ist und nach dem Backen noch blutig aussieht.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen, je nach Ofen braucht es auch länger) bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen dann ohne die Form und ohne das Backpapier komplett auskühlen lassen.

Wenn der Kuchen kalt ist, diesen in eine „gehirnige“ Form schneiden (so ein Gehirn ist oval und vorne etwas schmaler als hinten. Außerdem ist es eher eine Kuppel als eine Halbkugel) und einmal waagerecht teilen.

Die Schokolade schmelzen lassen. Ich mache dies in der Mikrowelle, dabei dann alle 20 Sekunden gut durchrühren bis die Schokolade geschmolzen ist, nicht zu lange, sonst verbrennt sie. Das Ganze dann ein wenig abkühlen lassen, dass sie zwar noch Flüssig aber nicht mehr zu warm ist. Wenn Ihr einen Klecks von der Schokolade auf Eure Lippe gebt, und ihr keinen Wärmeunterschied zwischen Schokolade und Lippe merkt, ist es richtig.

Frischkäse, Schokolade, Butter, Vanilleextrakt oder das Mark der Vanilleschote in eine Rührschüssel geben und gut vermischen. Die Masse wird schön fluffig weiß.

Einen Teil der Frischkäsemasse zum Füllen verwenden und die Torte damit zusammenbauen: auf den unteren Boden etwas Füllung, dann den oberen Boden darauf und zum Schluss mit dem, was Ihr vorher abgeschnitten habt die Form vom Gehirn perfektionieren. Damit es von außen glatter ist, streicht ihr die Torte von außen noch dünn mit der Frischkäsemasse ein.
Jetzt die Torte für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, die Frischkäsemasse dazu. Für die Weiterverarbeitung ist es wichtig, dass sie nicht mehr so weich ist.

Nach der halben Stunde alles wieder aus dem Kühlschrank holen, die Frischkäsemasse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen (wenn Ihr keinen Spritzbeutel habt oder die Lochtülle fehlt: Nehmt einen Gefrierbeutel und schneidet da unten eine kleine Ecke ab. Nicht zu groß, das Loch sollte am Ende einen maximalen Durchmesser von etwa 7 mm haben) und anfangen die Gehirnwindungen aufzuspritzen.
Dabei einfach die Windungen etwas schnörkelig machen, nicht zu gleichmäßig. Denkt bitte auch daran, dass das Gehirn in zwei Hälften unterteilt ist, es wirkt etwas realistischer wenn Ihr die Torte ebenfalls beim Dekorieren in die Hälften teilt.
Wenn die Frischkäsecreme zu weich ist, stellt die Creme zusammen mit der Torte einfach nochmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Wenn Ihr es geschafft habt und fertig seit mit der Deko stellt die Torte erneut eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Es ist wichtig, dass sie schön kalt ist, wenn Ihr das „Blut“ aufbringt.

Für das Blut nehmt ihr drei bis vier Esslöffel auf dem Marmeladenglas und gebt es in eine mikowellengeeignete Tasse. Die Marmelade dann ein paar Sekunden schmelzen lassen. Das geht wirklich schnell, daher am besten daneben stehen bleiben und nach ein paar Sekunden nachsehen, wie flüssig es schon ist. Die flüssige Marmelade wird mit einem Silikonpinsel oder einem Löffel schön splatterig über die T0rte verteilt. Wenn Ihr einen Pinsel nehmt, bitte nicht über die Torte „malen“ sondern auch einfach die Marmelade vom Pinsel auf die Torte sprenkeln und fließen lassen. Wenn ihr malt, dann verwischt es die Frischkäsecreme und das wollen wir nicht.

So… das war es dann auch schon. Die Torte ist fertig und bereit auf das Halloweenbuffett zu kommen. Für die Deko habe ich Holzbesteck aus einem Euroladen verwendet. Der Schriftzug und die Fledermäuse sind geplottet und aus der „Trick or Treat“-Datei von PiexSu und bei Ihr im Shop erhältlich.

Jetzt können die Geister kommen! Ich wünsche Euch eine schaurig-schöne Geisternacht.

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Happy Halloween!

Boho-Panda

Paul & Clara hat eine wundersüße Plottdatei erstellt und ich musste den süßen Panda einfach kaufen.

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Da ich gerade ein bisschen üben wollte, wie man Kindersachen beplotten und auch nähen kann, habe ich entschieden, die Datei für eine kleine Jacke für meine Nichte zu verwenden. Auch wenn ich mich aber noch nicht ans selber nähen getraut habe. Kindersachen sind einfach so… winzig! Und Kinder wachsen auch noch so schnell. An den Gedanken muss ich mich erst einmal gewöhnen. Also habe ich bei C & A ein niedliches kleines Jäckchen gefunden und das einfach mal gekauft. Es ist gar nicht so einfach, unbedruckte Kinderkleidung zu finden. Auf fast allen Sachen ist entweder ein Druck oder Verzierungen oder Strass… aufgebracht. Ich werde also um das selber nähen wohl doch nicht herumkommen. Irgendwie habe ich das ja schon fast befürchtet…

Aber zurück zu dem Panda. In der Datei ist nicht nur der von mir geplottete Panda enthalten sondern es gibt noch mehr:

  • Panda mit Stirnband in mehrfarbig
  • Pandakopf mit Federkrone
  • Federkrone
  • Spruch „Kleiner Entdecker“
  • Spruch „Kleine Entdeckerin“
  • Spruch „Wild and Free“
  • einzelne Federn
  • 2 passende Tipis

Viel Material also, um noch mehr für meine Nichten, die Neffen oder auch mich zu plotten. Alle Dateien sind unglaublich schön, der Panda ist aber für mich das Highligt der Serie.

Leider wohnt meine Schwester mit ihrer Familie weiter weg von mir, also habe ich ihr das Jäckchen und ein paar Shirts, die beim Probeplotten von AliceTs Liebe und Katielas Einhornkitty entstanden sind zugeschickt. Es ist heute angekommen und wurde von meiner Nichte unter viel „Ahhhhh“ und „Ohhhhh“ ausgepackt und begutachtet wie ich erzählt bekommen habe.

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Wohin mit den Clipsen?

Geht es Euch auch wie mir? Ihr habt tausende Wonder Clips und keine wirkliche Ordnung darin? Ja? Super, dann habe ich einen Tipp für Euch.

SONY DSCMeine Clipse haben gerade so eben noch in die kleine eckige Dose gefunden, die Ihr auf dem Bild seht. Bis… ja bis ich noch ein paar dazu gekauft habe. Ich habe die Clipse in drei Größen und habe immer die Dose auskippen müssen, um die richtige Größe zu finden. Außerdem war die Dose schon zu klein, bevor ich von den Mini-Clipsen noch ein paar neue gekauft habe. Also war die Dose offen, in der Dose und im passenden Deckel verteilten sich die Wonder Clips und ich habe leise gehofft, dass nichts davon jemals runterfallen wird.

SONY DSCTja und dann… habe ich zufällig einen Søstrene Grene Dekoladen in Hamburg gefunden. Dort gab es eine Dose, wie angefertigt für die Wonder Clips. Die Dose ist aus transparentem Kunststoff mit einer Unterteilung in vier Fächer. Außerdem hat sie einen Deckel. Und nicht zuletzt macht sie sich sehr hübsch auf dem Nähtisch.
Die Dose kostet nur 4,84 Euro (ja, in dem Laden gibt es sehr lustige Preise. Ich denke das liegt an der Umrechnung von Dänischen Kronen in Euro), außerdem gibt es aus der Serie auch noch andere Größen und Modelle der Dose.

Und jetzt guckt selber: Ist das nicht schön ordentlich?

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Wenn Ihr also mal in Hamburg seit, besucht diesen tollen Laden. Aktuell gibt es nur einen in der Hamburger Meile, Søstrene Grene plant aber in Hamburg aktuell in drei weiteren Einkaufszentren neue Läden. Und natürlich war die Box nicht das einzige, was ich dort gekauft habe. Dort gibt es nämlich auch noch so viele andere schöne Sachen, die das DIY-Herz erfreuen.

 

 

Ergebnisse Probeplotten „Trick or Treat“ von PiexSu

Manchmal enden ja viele schöne Sachen auf einmal. So war es auch diesmal. Nicht nur, dass die „Liebe“ zu Ende getestet und veröffentlicht wurde, „Trick or Treat“ ist jetzt auch vorbei.

Gut, das echte Halloween kommt erst in ein paar Wochen noch, die Kinder arbeiten dafür auch hoffentlich schon an ihren Kostümen, aber dank PiexSu durfte ich aber schon ein wenig an meiner Deko arbeiten und ein paar schaurig schöne Dateien testen. Und ehrlich: Die Dateien gefallen mir auch richtig gut. Man kann sie sowohl für Deko als auch für Kleidung plotten. Für groß und klein, Mann und Frau, Mädchen und Jungen. Und es sind wirklich tolle Ergebnisse beim Probeplotten entstanden. Einige haben mich wirklich bewundernd vorm Rechner sitzen lassen weil da so viel Kreativität hinein gesteckt wurde.

Die Ergebnisse könnt Ihr Euch bei PiexSu auf Facebook ansehen, die Datei für den Plotter könnt Ihr bei PiexSu im Shop (eine von meinen Ideen hat es auch wieder in die Vorschau geschafft. Welche genau das ist, verrate ich Euch aber noch nicht. Dafür müsst Ihr noch ein paar Tage warten.), bei Makerist und natürlich auch bei Dawanda. Und wer von Euch schnell ist: die Datei gibt es noch bis zum 14.10. zum Einführungspreis. Es sind sooooo viele Motive enthalten, es lohnt sich wirklich sie zu kaufen. Schon alleine, wegen dem niedlichen Voodolino, den ich für mich als Bild gestaltet habe. Es ist Vinylfolie auf einem Ikea-Bilderrahmen. Die hintere Platte habe ich einfach weg gelassen, so dass man die Wand oder eben die hinter dem Rahmen befindliche Deko noch sehen kann. Die Glasuntersetzer sind aus Filz, hier habe ich in der nächsten Zeit auch noch eine Überraschung für Euch, gebt mir aber noch etwas Zeit schöne Fotos zu machen.

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Trick or Treat!
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Voodolino

Probeplotten Einhornkitty

Ich habe Euch schon ein kleines „Stöckchen“ hingeworfen, dass ich für Katiela etwas schönes Probeplotten darf. Nur… durfte ich nicht verraten, was genau es ist. Leider. Es war nicht leicht für mich, Euch die tolle Datei vorzuenthalten. Aber: Katiela hat die Datei endlich veröffentlicht und ich darf Euch die Ergebnisse zeigen. Und sie sind soooo schön.

Die Datei umfasst eine „gefüllte“ Einhornkitty mit einem „Hintergrund“. Den Hintergrund kann man auf dem Rucksack mit der blauen Glitzerkitty erkennen. Außerdem gibt es eine „Konturenkitty“ und verschiedene Schriftzüge. Diese habe ich leider nicht alle Probeplotten können, es wäre leider einfach zu viel geworden. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Ich habe die Datei ja noch und finde die Kitty einfach zu niedlich um sie nicht noch einmal zu plotten.

Tja… hier meine Ergebnisse. Wie Ihr seht ist die süße Einhornkitty sogar geeignet, um langweilige Festplatten wunderschön zu machen. Das Shirt ist für meine kleine Nichte. Ich habe nur den Plott gemacht, das Shirt selber habe ich bei C & A gekauft. Irgendwie hat meine Schwester es noch nicht geschafft, mich zu überreden so kleine Sachen zu nähen. Allerdings… sie versucht es schon sehr fließig.

Die Datei gibt es bei Dawanda und bei Makerist zu kaufen. Außerdem gibt es sie als Applikationsvorlage, für alle, die keinen Plotter haben. Jetzt gibt es also keine Ausrede mehr, die Einhornkitty nicht zu machen.

Fräulein Isabella im Wunderland…

…oder: Ohhh ein Stoffladen!

Ich  muss jetzt allerdings etwas ausholen, damit ihr versteht, warum ich mitten in der Woche in einen Stoffladen in Solingen etwas kaufen kann, obwohl ich doch in Hamburg wohne. Leider hat es einen unschönen und traurigen Grund. In der Familie einer meiner besten Freundinnen gab es einen Trauerfall. Ich habe zum Glück eine sehr liebe Chefin, die mir spontan zwei Tage und den Rest vom begonnenen Mittwoch frei gegeben hat, damit ich zu ihr und ihrer Familie fahren konnte. Danke noch einmal dafür, meine liebe Chefin! Es hat meiner Freundin sehr viel bedeutet, dass ich bei Ihr sein konnte.

Da meine Freundin genauso Stoffsüchtig ist, wie ich es auch bin, sind wir zum Ablenken ein wenig in die Stadt gefahren. Dort habe ich einen Stoffladen entdeckt, den ich bisher noch nicht kannte, die Stoff-Zentrale. Adresse und Link dazu gibt es bei den Stoffgeschäften. Ein netter kleiner Laden, der hübsche Jerseys und schicke Modestoffe führt. Die Preise sind im angenehmen Durchschnitt. Ich gebe zu, ich habe mich zurückgehalten und nur zwei Stoffe gekauft. Von dem Einen dann allerdings vier Meter. Reste vom Ballen kann ich einfach nicht zurücklassen… Die sind dann doch einsam!

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Da Solingen aber mehr als nur einen Stoffladen hat, sind wir am Freitag direkt zu dem nächsten hin gefahren. Diesen kannte ich schon, wir waren im Stoff-Dschungel. Der Link und die Adresse ist ebenfalls bei den Stoffgeschäften zu finden. Dieser Laden ist etwas außergewöhnlich, er verteilt sich über mehrere Räume und hat seine Angebote an Bändern von der Decke hängen. Bei diesen lässt sich allerdings auch das ein oder andere Schnäppchen machen. So habe ich den rosafarbenen Rips für 1,50 Euro den Meter bekommen. Auch so lohnt sich der Laden. Herr Bederke hat wunderschöne Konfektions- und Modestoffe, die er zum Teil von Restbeständen und Insolvenzen von Industrienähereien aufkauft. Man bekommt auf die Weise als auch Stoffe, an die man sonst niemals herankommen würde.

Ausnahmsweise war ich allerdings nicht dort um Stoffe zu kaufen. Wer mich kennt, weiß aber das ich trotzdem nicht ohne mindestens einen halben Meter Stoff aus dem Laden gehen kann. Also habe ich neben den Webbändern, die ich haben wollte noch etwas kuschelweichen Fleece-Frottier gekauft ein Stück Rips und zwei Rapporte Rock.

Ja, ihr lest richtig, Rock. Ein Rapport von dem Stoff entspricht einem halben Rock, an der Seite ist noch ein Streifen Stoff für den Bund. Instant-Rock also: ausschneiden, zusammennähen, glücklich sein.

Da meine Freundin ein paar Tage Abstand haben wollte, ist sie mit mir nach Hamburg gefahren übers Wochenende. Tja… heute haben wir Samstag, auch Hamburg hat Stoffläden, also kommt morgen die nächste Shopping-Bilderflut.

Oh und zu allem Überfluss ist morgen auch  noch der Holländische Stoffmarkt… Ich denke aber, die Bilder bekommt Ihr erst am Montag.