AutorIsabella Langer

Baumwolle trifft Seide

…und wird zur Bluse.

Nachdem ich festgestellt habe, dass ich zu einem Baumwolldruck vom Stoffmarkt einen farblich passenden Seidensatin im Stoffregal liegen hatte, haben mich beide Stoffe gemeinsam überredet. Sie wollten eine Bluse werden. Ein Wunsch, den ich nur sehr gerne umgesetzt habe. Ich habe also beide Stoffe neben meine Burda-Sammlung gelegt und darauf gewartet, dass sie mir auch noch verraten, welche Bluse genau sie werden wollen. Leider waren sie dabei aber nicht sehr kooperativ. Also habe ich dann doch selber die Schnitte durchgesehen und mich dann für eins entschieden.

Der Schnitt hat wunderschöne kleine Details, wie die Schleifchen an den Puffärmeln und das Bindeband in der Taille. Ein Schnitt also, der schön zu dieser Stoffkombination passt.

Natürlich könnte ich die Bluse jetzt in schönsten Worten beschreiben oder aber ich zeige sie Euch. Und ich weiß, dass ihr gerne Bilder guckt. Also kommen jetzt ein paar davon.

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Dirndl up my life . Teil vier

Auf an die Rüsche!

Was braucht das Fräulein dafür? Erstmal ein paar Meter Satinband. Dann noch ein paar mehr Meter Satinband in einer anderen Farbe. Bei mir passend zum Kleid in rot und grün. Und wenn ich schon dabei bin, kann ich auch direkt die Schnürhaken passend zum Kleid anfertigen. So eine Schnürung vorne am Oberteil ist doch auch etwas schönes.

img-20130923-wa0005Also los. Ich habe erst einmal beide Bänder aufeinander gelegt und mittig zusammengenäht. Und direkt danach habe ich festgestellt, dass die Rüsche in eine ähnliche Arbeit ausarten könnte, wie der Rock. Aber gut. Irgendwas ist ja bekanntlich immer. Also habe ich mir eine gute DVD aus dem Regal gesucht, mein Stecknadeln, Handmaß und das Band genommen und mich aufs Sofa verzogen. Um Falten zu legen. Viele Falten um genau zu sein. Damit es eine schöne „dirndltypische“ Borte wird, habe ich Kellerfalten in das Band gelegt. Vorher habe ich ausprobiert, wie tief die Falten sein müssen. Mit einem verstellbaren Handmaß geht das Abmessen dann auch einfach, da dann nur noch an der Markierung angelegt werden muss und umgefaltet wird. Also wirklich etwas, für vor dem Fernseher, da man auch nicht zu genau hinsehen muß.img-20131005-wa0003

Ich weiß jetzt nicht mehr, wie viele Meter Band ich verarbeitet habe um die Falten am Ende um den Ausschnitt laufen zu lassen. Ich weiß aber noch, was ich weiter mit dem Faltenband gemacht habe. Ich habe es erneut unter die Nähmaschine gelegt, um die Falten noch einmal längs festzunähen. Anschließend habe ich es per Hand um den Ausschnitt genäht und die Falten aufgestellt. Jede der Falten habe ich mit zwei oder drei kleinen Stichen per Hand fixiert.

Da ich auch das nicht an einem Abend geschafft habe, habe ich auch mehr als nur einen Film dabei gesehen. Zur Entspannung habe ich anschließend noch die Miederhaken mit passenden Straßsteinen versehen und an das Oberteil genäht. Um die Haken wird dann ein Band der Rüsche gelegt und unten mit einer Schleife geschlossen.

Und was soll ich sagen: Damit war das Kleid selber fertig. Ich habe es erst einmal ein wenig erstaunt angesehen und es für irgendwie komisch befunden. Aber kein Wunder: Die Schürze fehlte ja noch.

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Ich kann es kaum glauben – ich bin im Stammteam

…aber nach dem tollen Probeplotten bei AliceT und der tollen Datei „Liebe“ hat mich die liebe Sonja von AliceT in ihr Probeplott-Stammteam eingeladen.

Ich habe die Nachricht erst gar nicht gesehen. Ihr kennt das sicher, Facebook versteckt auf dem Handy gelegentlich die ein- oder andere Nachricht von Leuten, mit denen man nicht so regelmäßig schreibt. So ging es mir bei Sonja auch. Ich habe mich in ihrer Probeplott-Gruppe noch für sie gefreut, dass die Datei so toll geworden ist und ihr viel Erfolg damit gewünscht. Sie hat mich dann ein bisschen „angepiekst“ dass ich mal in meine Nachrichten gucken sollte. Was ich getan habe. Während ich in der Bahn gesessen habe. Ich fürchte, die Mitfahrenden haben schon gedacht, ich habe einen Anfall oder ähnliches, so sehr habe ich mich gefreut und dabei auch14352002_1090435667700274_4122562519172588422_o ein wenig vor Freude gequietscht.

Egal, was die anderen in der Bahn gedacht haben. Ich habe den Rest des Abends vor Freude vor mich hin gestrahlt und war unglaublich glücklich darüber. Und da die liebe Sonja von AliceT immer wieder tolle Ideen hat, bin ich sicher, dass es bald auch wieder viele Bilder mit tollen geplotteten Bildern auf meinem Blog zu sehen geben wird.

Bis dahin seht doch einmal in Ihren Shop bei Dawanda oder Makerist, es lohnt sich in meinen Augen wirklich. Die Dateien sind toll vorbereitet und lassen sich gut mit dem Plotter verarbeiten.

Da war ja noch was…

…ich habe Euch noch gar nicht meine Schätze vom Stoffmarkt in Hamburg und von Alles für Selbermacher gezeigt. Dabei hatte ich es Euch doch versprochen. Und auch, wenn das Einkaufen schon ein bisschen her ist, will ich mein Versprechen doch auch halten.

Meine Freundin und ich haben ja das „Trauerbewältigungs-Stoffeshoppen“, was in Solingen begonnen hat in Hamburg fortgesetzt. Zuerst waren wir am Samstag bei Alles für Selbermacher im Lager in Bergedorf. Und meiner Freundin ging es glaube ich, wie einem Kind im Süßwarenladen. Ach, ich kann sie da auch nur zu gut verstehen. Mir geht es jedes mal so, wenn ich dort hin fahre. Wir haben für sie Stoff gekauft für einen Turnbeutelrucksack. Ich liebe diese Teile ja inzwischen heiß und innig und habe meine normale Handtasche schon durch einen solchen ersetzt. Inzwischen habe ich auch ein paar mehr von den Rucksäcken, so dass ich auch mal passend zur aktuellen Kleidung wechseln kann. Daran, dass ich mehr als nur einen habe, ist unter anderem auch dieser Besuch bei Alles für Selbermacher schuld. Ich habe ein paar festere Stoffe gekauft, die ich verwenden wollte. Es waren zwei gemusterte und zwei Unifarbene Canvas. Zusätzlich gab es noch einen dickeren roten Jersey, aus dem ich noch einen Rock nähen möchte. Und natürlich die passenden Bänder für die Rucksäcke. Ist es nicht immer zauberhaft, wie schön Alles für Selbermacher die Stoffe zusammenlegt und mit Schleifchen versieht? Ich liebe auch immer die schönen Karten. Zu dieser, die ich diesmal bekommen habe, gab es sogar einen passenden Stoffbeutel.SONY DSC

Nach so viel Shoppen war der Abend einfach nur noch ruhig und wir haben die Stoffe gestreichelt und Rucksäcke genäht. Immerhin wollten wir für den Stoffmarkt am Sonntag ja auch fit sein.

Der Stoffmarkt war wie man ihn so kennt. Viele Stoffe, viele Menschen, viele Ideen. Kurz gesagt: Schon ziemlich gefährlich fürs Konto. Ich habe aber auch gut auf das Konto geachtet und nicht ganz so viel gekauft.

Nur anderthalb Meter Alpenfleece mit Pandadruck, passendes Bündchen, ein paar Bänder, einen kleinen Rollschneider (der große ist manchmal einfach zu „grob“ für kleine Rundungen), eine große Klinge für den Rollschneider, den ich schon habe und… eine PINKE Schneidmatte. Ist die nicht toll? Sie ist 60 x 45 cm groß. In manchen Projekten ist mir meine große grüne Matte einfach zu groß und ich habe schon länger überlegt, eine kleinere zu kaufen.

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Ein paar von den gekauften Sachen habe ich schon vernäht. Ein paar werden aktuell vernäht und ein paar warten noch darauf vernäht zu werden. Ich werde Euch Bilder zeigen, wenn ich fertig bin.

Happy Halloween!

Ich hoffe, Ihr seit schon bereit, für die vielen kleinen Geister, Zombies und Vampire, die heute Nacht an Euren Türen klingeln und sich nur mit Süßigkeiten besänftigen lassen.

Wenn ja: Ihr habt vielleicht Glück und werde die Nacht überleben. Ohne Eier an den Fenstern und Rasierschaum im Briefkasten.
Wenn nicht: Viel Glück. Ihr werdet es brauchen!

Für alle, die sich aber davon nicht abschrecken lassen noch noch etwas Brainfood brauchen kommt hier etwas aus der Küche. Das Fräulein kann nicht nur nähen und plotten, das Fräulein kann auch backen.

Zunächst braucht ihr dafür: ein frisches junges Gehirn. Oh… das ist gerade schwer zu beschaffen? Na gut, ich gebe mich geschlagen. Dann backen wir uns halt eins.

Zutaten für eine 16 cm Springform:

  • 2 Eier
  • 100 gr Zucker
  • 100 ml Öl
  • 100 ml Apfelsaft
  • 150 gr Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • rote Lebensmittelfarbe
  • 250 gr Frischkäse
  • 200 gr weiße Schokolade
  • 70 gr Butter
  • 1 EL Vanilleextrakt oder eine halbe Vanilleschote
  • Erdbeermarmelade ohne Kerne (z. B. Schwartau Samt)

Wie es geht:

Die Eier mit dem Zucker etwa 10 Minuten (mit der Küchenmaschine geht es auch schneller) schaumig rühen, so dass die Masse schön weiß ist. Dann langsam das Öl und den Saft dazu geben und alles gut vermischen.
Zum Schluss das mit dem Backpulver vermischte Mehl und die Lebensmittelfarbe dazu geben. Nur so viel Farbe nehmen, dass es schön rot ist und nach dem Backen noch blutig aussieht.

Den Teig in eine mit Backpapier ausgelegte Springform geben und für ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe machen, je nach Ofen braucht es auch länger) bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) backen. Den Kuchen dann ohne die Form und ohne das Backpapier komplett auskühlen lassen.

Wenn der Kuchen kalt ist, diesen in eine „gehirnige“ Form schneiden (so ein Gehirn ist oval und vorne etwas schmaler als hinten. Außerdem ist es eher eine Kuppel als eine Halbkugel) und einmal waagerecht teilen.

Die Schokolade schmelzen lassen. Ich mache dies in der Mikrowelle, dabei dann alle 20 Sekunden gut durchrühren bis die Schokolade geschmolzen ist, nicht zu lange, sonst verbrennt sie. Das Ganze dann ein wenig abkühlen lassen, dass sie zwar noch Flüssig aber nicht mehr zu warm ist. Wenn Ihr einen Klecks von der Schokolade auf Eure Lippe gebt, und ihr keinen Wärmeunterschied zwischen Schokolade und Lippe merkt, ist es richtig.

Frischkäse, Schokolade, Butter, Vanilleextrakt oder das Mark der Vanilleschote in eine Rührschüssel geben und gut vermischen. Die Masse wird schön fluffig weiß.

Einen Teil der Frischkäsemasse zum Füllen verwenden und die Torte damit zusammenbauen: auf den unteren Boden etwas Füllung, dann den oberen Boden darauf und zum Schluss mit dem, was Ihr vorher abgeschnitten habt die Form vom Gehirn perfektionieren. Damit es von außen glatter ist, streicht ihr die Torte von außen noch dünn mit der Frischkäsemasse ein.
Jetzt die Torte für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen, die Frischkäsemasse dazu. Für die Weiterverarbeitung ist es wichtig, dass sie nicht mehr so weich ist.

Nach der halben Stunde alles wieder aus dem Kühlschrank holen, die Frischkäsemasse in einen Spritzbeutel mit einer großen Lochtülle füllen (wenn Ihr keinen Spritzbeutel habt oder die Lochtülle fehlt: Nehmt einen Gefrierbeutel und schneidet da unten eine kleine Ecke ab. Nicht zu groß, das Loch sollte am Ende einen maximalen Durchmesser von etwa 7 mm haben) und anfangen die Gehirnwindungen aufzuspritzen.
Dabei einfach die Windungen etwas schnörkelig machen, nicht zu gleichmäßig. Denkt bitte auch daran, dass das Gehirn in zwei Hälften unterteilt ist, es wirkt etwas realistischer wenn Ihr die Torte ebenfalls beim Dekorieren in die Hälften teilt.
Wenn die Frischkäsecreme zu weich ist, stellt die Creme zusammen mit der Torte einfach nochmal für eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

Wenn Ihr es geschafft habt und fertig seit mit der Deko stellt die Torte erneut eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Es ist wichtig, dass sie schön kalt ist, wenn Ihr das „Blut“ aufbringt.

Für das Blut nehmt ihr drei bis vier Esslöffel auf dem Marmeladenglas und gebt es in eine mikowellengeeignete Tasse. Die Marmelade dann ein paar Sekunden schmelzen lassen. Das geht wirklich schnell, daher am besten daneben stehen bleiben und nach ein paar Sekunden nachsehen, wie flüssig es schon ist. Die flüssige Marmelade wird mit einem Silikonpinsel oder einem Löffel schön splatterig über die T0rte verteilt. Wenn Ihr einen Pinsel nehmt, bitte nicht über die Torte „malen“ sondern auch einfach die Marmelade vom Pinsel auf die Torte sprenkeln und fließen lassen. Wenn ihr malt, dann verwischt es die Frischkäsecreme und das wollen wir nicht.

So… das war es dann auch schon. Die Torte ist fertig und bereit auf das Halloweenbuffett zu kommen. Für die Deko habe ich Holzbesteck aus einem Euroladen verwendet. Der Schriftzug und die Fledermäuse sind geplottet und aus der „Trick or Treat“-Datei von PiexSu und bei Ihr im Shop erhältlich.

Jetzt können die Geister kommen! Ich wünsche Euch eine schaurig-schöne Geisternacht.

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Happy Halloween!

Boho-Panda

Paul & Clara hat eine wundersüße Plottdatei erstellt und ich musste den süßen Panda einfach kaufen.

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Da ich gerade ein bisschen üben wollte, wie man Kindersachen beplotten und auch nähen kann, habe ich entschieden, die Datei für eine kleine Jacke für meine Nichte zu verwenden. Auch wenn ich mich aber noch nicht ans selber nähen getraut habe. Kindersachen sind einfach so… winzig! Und Kinder wachsen auch noch so schnell. An den Gedanken muss ich mich erst einmal gewöhnen. Also habe ich bei C & A ein niedliches kleines Jäckchen gefunden und das einfach mal gekauft. Es ist gar nicht so einfach, unbedruckte Kinderkleidung zu finden. Auf fast allen Sachen ist entweder ein Druck oder Verzierungen oder Strass… aufgebracht. Ich werde also um das selber nähen wohl doch nicht herumkommen. Irgendwie habe ich das ja schon fast befürchtet…

Aber zurück zu dem Panda. In der Datei ist nicht nur der von mir geplottete Panda enthalten sondern es gibt noch mehr:

  • Panda mit Stirnband in mehrfarbig
  • Pandakopf mit Federkrone
  • Federkrone
  • Spruch „Kleiner Entdecker“
  • Spruch „Kleine Entdeckerin“
  • Spruch „Wild and Free“
  • einzelne Federn
  • 2 passende Tipis

Viel Material also, um noch mehr für meine Nichten, die Neffen oder auch mich zu plotten. Alle Dateien sind unglaublich schön, der Panda ist aber für mich das Highligt der Serie.

Leider wohnt meine Schwester mit ihrer Familie weiter weg von mir, also habe ich ihr das Jäckchen und ein paar Shirts, die beim Probeplotten von AliceTs Liebe und Katielas Einhornkitty entstanden sind zugeschickt. Es ist heute angekommen und wurde von meiner Nichte unter viel „Ahhhhh“ und „Ohhhhh“ ausgepackt und begutachtet wie ich erzählt bekommen habe.

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Dirndl up my life . Nummer drei

Eine ähnlich lange Pause, wie vom letzten Dirndl-Beitrag bis jetzt habe ich gefühlt nach der Fädenzieherei auch gebraucht, um mich davon zu erholen. Tatsächlich habe ich mir einen freien Abend gegönnt und in der Zeit mal einfach nur entspannt. Und mir Gedanken darum gemacht, was die nächsten Schritte daran sein sollten.

Zur Auswahl standen: Rock an Oberteil nähen, Rüsche vorbereiten, Schürze smoken, wahnsinnig lachend im Kreis rennen. Irgendwie sind mir alle Optionen ähnlich gut vorgekommen. Entschieden habe ich mich dann aber dafür, den Rock an das Oberteil zu nähen. Dafür musste dieser erst einmal möglichst eng an den Fäden zusammengeschoben werden. Wie sich übrigens rausgestellt hat, habe ich sehr viel Stoff im Rock verarbeitet und es gerade eben so hin bekommen, diesen auf Taillenweite zu fälteln. Durch die gewaltige Menge an Stoff wurde es leider auch etwas schwierig, den Rock mit der Maschine anzunähen, es ist mir auch nicht ganz gleichmäßig gelungen. Da aber später die Schürze über dem Rock ist, habe ich es nicht weiter verändert.

20131004_215202Beim Annähen des Rocks war dieser vorne noch offen. Ich habe nach der Taillennaht die vordere Naht am Rock so weit geschlossen, dass ich einen bequemen Einstieg in das Kleid habe. Anschließend habe ich das Futter nach dem Schnitt vom Oberteil geschnitten und genäht und in das Kleideroberteil genäht. An der vorderen Kante und der Taillenkante habe ich das Futter per Hand eingenäht. Dabei habe ich vorne an der Kante noch Haken und Ösen mitgefasst zum Schließen. Für mein Dirndl habe ich mir einen eher klassischen Verschluss überlegt anstelle eines Reißverschlusses.

Da ich dem Wahnsinn immer noch eher nahe war, habe ich für diesen Abend dann auch wieder „Feierabend“ gemacht, das Kleid auf die Schneiderpuppe gehängt und bin einfach schlafen gegangen. Ja, das noch tobende Chaos im Wohnzimmer habe ich einfach ignoriert. Wie zu erwarten war, hat es mich am nächsten Tag auch schon wieder erwartet. So ist das Chaos. Sehr freundlich und immer für mich da…

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Wohin mit den Clipsen?

Geht es Euch auch wie mir? Ihr habt tausende Wonder Clips und keine wirkliche Ordnung darin? Ja? Super, dann habe ich einen Tipp für Euch.

SONY DSCMeine Clipse haben gerade so eben noch in die kleine eckige Dose gefunden, die Ihr auf dem Bild seht. Bis… ja bis ich noch ein paar dazu gekauft habe. Ich habe die Clipse in drei Größen und habe immer die Dose auskippen müssen, um die richtige Größe zu finden. Außerdem war die Dose schon zu klein, bevor ich von den Mini-Clipsen noch ein paar neue gekauft habe. Also war die Dose offen, in der Dose und im passenden Deckel verteilten sich die Wonder Clips und ich habe leise gehofft, dass nichts davon jemals runterfallen wird.

SONY DSCTja und dann… habe ich zufällig einen Søstrene Grene Dekoladen in Hamburg gefunden. Dort gab es eine Dose, wie angefertigt für die Wonder Clips. Die Dose ist aus transparentem Kunststoff mit einer Unterteilung in vier Fächer. Außerdem hat sie einen Deckel. Und nicht zuletzt macht sie sich sehr hübsch auf dem Nähtisch.
Die Dose kostet nur 4,84 Euro (ja, in dem Laden gibt es sehr lustige Preise. Ich denke das liegt an der Umrechnung von Dänischen Kronen in Euro), außerdem gibt es aus der Serie auch noch andere Größen und Modelle der Dose.

Und jetzt guckt selber: Ist das nicht schön ordentlich?

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Wenn Ihr also mal in Hamburg seit, besucht diesen tollen Laden. Aktuell gibt es nur einen in der Hamburger Meile, Søstrene Grene plant aber in Hamburg aktuell in drei weiteren Einkaufszentren neue Läden. Und natürlich war die Box nicht das einzige, was ich dort gekauft habe. Dort gibt es nämlich auch noch so viele andere schöne Sachen, die das DIY-Herz erfreuen.

 

 

Dahlia aus Jersey

Ich muss Euch auch unbedingt meine zweite Dahila zeigen.

Dieser Rock besteht aus einem schönen dicken Jersey von Hamburger Liebe (mein erster Stoff, von dem Label, den ich nicht nur im Laden bewundert und gestreichelt sondern auch mal gekauft habe – die haben ja sooo tolle Stoffe). Er ist aus der Kamehameha-Kollektion und es gab ihn auch noch in Webware und anderen Farben. Dieser passte aber zu schön zum Schnitt für den Rock.

Der Jerseyrock hat sich schön einfach nähen lassen. Er hat einen Gummibund, es braucht sich also niemand mit einem Reißverschluss abzumühen.

Wer jetzt auch Lust auf einen eigenen Dahila bekommen hat: Es gibt ihn bei der zauberhaften Anniway Schnittmuster online als Mehrgrößen- oder auch als Maßschnitt zu kaufen. Ich bin mir sicher, dass in meinem Kleiderschrank bald noch mehr von diesen schönen Röcken zu finden sein werden. Je nachdem, welchen Stoff man verwendet ist er unglaublich wandelbar und passt zu jeder Jahreszeit.

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Ergebnisse Probeplotten „Trick or Treat“ von PiexSu

Manchmal enden ja viele schöne Sachen auf einmal. So war es auch diesmal. Nicht nur, dass die „Liebe“ zu Ende getestet und veröffentlicht wurde, „Trick or Treat“ ist jetzt auch vorbei.

Gut, das echte Halloween kommt erst in ein paar Wochen noch, die Kinder arbeiten dafür auch hoffentlich schon an ihren Kostümen, aber dank PiexSu durfte ich aber schon ein wenig an meiner Deko arbeiten und ein paar schaurig schöne Dateien testen. Und ehrlich: Die Dateien gefallen mir auch richtig gut. Man kann sie sowohl für Deko als auch für Kleidung plotten. Für groß und klein, Mann und Frau, Mädchen und Jungen. Und es sind wirklich tolle Ergebnisse beim Probeplotten entstanden. Einige haben mich wirklich bewundernd vorm Rechner sitzen lassen weil da so viel Kreativität hinein gesteckt wurde.

Die Ergebnisse könnt Ihr Euch bei PiexSu auf Facebook ansehen, die Datei für den Plotter könnt Ihr bei PiexSu im Shop (eine von meinen Ideen hat es auch wieder in die Vorschau geschafft. Welche genau das ist, verrate ich Euch aber noch nicht. Dafür müsst Ihr noch ein paar Tage warten.), bei Makerist und natürlich auch bei Dawanda. Und wer von Euch schnell ist: die Datei gibt es noch bis zum 14.10. zum Einführungspreis. Es sind sooooo viele Motive enthalten, es lohnt sich wirklich sie zu kaufen. Schon alleine, wegen dem niedlichen Voodolino, den ich für mich als Bild gestaltet habe. Es ist Vinylfolie auf einem Ikea-Bilderrahmen. Die hintere Platte habe ich einfach weg gelassen, so dass man die Wand oder eben die hinter dem Rahmen befindliche Deko noch sehen kann. Die Glasuntersetzer sind aus Filz, hier habe ich in der nächsten Zeit auch noch eine Überraschung für Euch, gebt mir aber noch etwas Zeit schöne Fotos zu machen.

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Trick or Treat!
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Voodolino